Adler Mannheim leisten weiter AufbauhilfeMannheim - Krefeld 1:3

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"Wir hatten uns viel vorgenommen für heute, nach der Niederlage in Nürnberg", sagte Adler Kapitän Markus Kink nach dem Spiel; wohl zu viel. Krefeld, ebenfalls mit einer Niederlage vom Freitag und wegen einer öffentlichen Brandrede ihres scheidenden Aufsichtsratsvorsitzenden fabelhaft mit Druck versorgt, ging damit besser um. Schwammen sie noch in den ersten ca. zehn Minuten recht heftig, sahen sie spätestens ab der 12. Minute Land. Ihre erste Überzahlsituation schloss Richard Pavlikovsky mit dem Tor zum 1:0 ab, was bis dahin nicht unbedingt dem Spielverlauf entsprach, aber wen interessiert das schon in der Endabrechnung. Weiteres Selbstbewusstsein tankten die Pinguine, Nummer Eins in der Disziplin Unterzahlspiel in der Liga, aus einer überstandenen Unterzahlsituation von fast sieben Minuten, davon 41 Sekunden mit zwei Mann weniger auf dem Eis. Erst musste Sinan Akdag Platz nehmen, 79 Sekunden später war für Roland Verwey nach hohem Stock mit Verletzungsfolge Spielschluß.

Stand danach das Spiel bis zur achten Minute des zweiten Drittels auf der Kippe, ließ der Flügelschlag der Adler nach dem zweiten Überzahltor durch Krefelds Präzisionsschützen Richard Pavlikovsky deutlich nach. Zwar konnte Chris Lee ebenfalls in Überzahl In der 14. Minute in Drittel 2 auf 1:2 verkürzen, das wurde aber prompt 33 Sekunden später von den Pinguinen durch das einzige Tor bei gleicher Anzahl von Spielern auf dem Eis beantwortet. Patrick Hager stellte auf 1:3 und damit den alten Abstand wieder her. Danach verwalteten die Pinguine das Ergebnis. Sie ließen die Adler das Spiel machen, was diese nicht taten. Cleveres, frühzeitiges Stören unterband jeglichen Spielaufbau der Adler, die Adler hielten den Puck zulange, so dass die Pinguine meistens genug Zeit hatten, die Passwege zu besetzen. Ungeschicktes Spiel ohne Puck tat ein Übriges, so dass der jeweilige Aufbauspieler der Adler keinen Abnehmer fand, keinen klaren Pass spielen konnte und der Puck zu oft beim Gegner landete. Kamen die Mannheimer mit einem Angriff vor Scott Langkows Tor, verhinderte der Pass zu viel, zu dichte Positionierung vor dem Torhüter, Langkow oder einfach nur Pech zählbaren Erfolg. Ein Tag, an dem den Adlern eigentlich nichts so richtig gelang. Solche Tage gibt es. Die Pinguine aus Krefeld nehmen verdient drei Punkte mit nach Hause, Belohnung für clevere Spielweise und gute kämpferische Einstellung.

Die Adler sollten schnell zu mehr Laufbereitschaft, Geradlinigkeit und ihrer körperbetonteren Spielweise zurückkehren, die sie heute nicht gezeigt haben, die sie aber offensichtlich brauchen, um Betriebstemperatur zu erreichen. Am nächsten Wochenende wartet Augsburg und Berlin kommt zu den Adlern und in der Spielform dieses Wochenendes werden diese Gegner von den Adlern nicht beeindruckt sein.


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