Adler Mannheim im HöhenflugKrefeld dreht in Nürnberg das Spiel, EHC Red Bull München besiegt Düsseldorf

Krefeld siegt in Nürnberg.  (Philippe Lotz; picture alliance/nordphoto; picture alliance / Beautiful Sports)Krefeld siegt in Nürnberg. (Philippe Lotz; picture alliance/nordphoto; picture alliance / Beautiful Sports)
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Die Adler Mannheim bleiben in der DEL an der Spitze. Der Mitfavorit siegte bei den Kölner Haien mit 4:2 (2:0, 0:3, 0:1) und drehte dabei einen 0:2-Rückstand um.  „Dabei hatten wir das Spiel eigentlich auf den Weg gebracht“, war Haie-Trainer Peter Draisaitl nach drei Siegen in Folge am Ende enttäuscht. „Wir haben zu viele Strafen genommen. Dabei wussten wir, wie stark Mannheim im Powerplay ist“, ärgerte sich Moritz Müller.


Champions-League-Teilnehmer Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg verpasste es, zum ersten Mal in dieser Saison zwei Spiele in Serie zu gewinnen. Die Franken unterlagen gegen die Krefeld Pinguine mit 3:4 (1:1, 2:0, 0:3). Die Gäste drehten im Schlussviertel einen 1:3-Rückstand. Tiger-Coach Martin Jiranek (Nürnberg): „Wir waren bis zur 50. Minute die bessere Mannschaft. Wir haben in der Pause über ein paar Punkte gesprochen, die wir erfüllen müssen, um das Spiel zu gewinnen, und keinen davon haben wir erfüllt. Es kann nicht passieren, dass man so spät ein Vier-gegen-Zwei gegen sich hat. Wir haben in den letzten zehn Minuten Fehler gemacht, die man nicht machen darf, das war der Unterschied heute.“

Der verletzungsgebeutelte EHC Red Bull München rehabilitierte sich für das 2:6 in Bremerhaven und besiegte in einem hochklassigen Spiel die Düsseldorfer EG  5:4 (1:1, 3:2, 0:1) nach Verlängerung. Der ehemalige NHL-Star Matt Stajan war mit seinem Tor nach 70 Sekunden in der Overtime und insgesamt vier Scorerpunkten entscheidender Spieler der Münchner. „Wir haben das Spiel kontrolliert. Sie haben die wenigen Konter, die wir zugelassen haben, eiskalt genutzt. Am Ende haben wir aber gewonnen. Bei den ganzen Verletzungen war das ein wichtiger Sieg“, sagte stajan zufrieden. Mini-Krise dagegen am Rhein. Für die DEG war es nach einem beeindruckenden Saisonstart mit sieben siegen am Stück die vierte Niederlage in Serie. „Jetzt wird es wirklich Zeit, dass wir mal wieder gewinnen“, sagte Angreifer Alexander Barta.

Die Erfolgsserie von Finalist Eisbären Berlin riss nach drei Siegen. Die Berliner verloren unter den Augen von US-Milliardär und EHC-Eigener Philip Anschutz, der wegen der Eröffnung des inzwischen völlig zugebauten Areals rund um seine Halle anwesend war, gegen den Tabellenzweiten ERC Ingolstadt mit 1:3 (0:1, 1:1, 0:1) und verpassten damit den Anschluss an die Spitzengruppe. Noch bitterer für den Hauptstadtklub: Topscorer Jamie MacQueen verletzte sich am Knöchel. Cheftrainer Clement Jodoin: „Beide Teams hätten gewinnen können. Wir haben viele Verletzte, müssen daher die Kraft einteilen. Ich habe echt Sorge, wie wir am Dienstag in Grodno spielen sollen.“


Für die Grizzlys Wolfsburg setzte sich der schwache Saisonauftakt mit einer herben 0:6 (0:2, 0:0, 0:4)-Klatsche in Augsburg fort. Nur die Schwenninger Wild Wings stehen schlechter da, die mit dem 2:3 (1:2, 1:0, 0:1) gegen Bremerhaven zum zehnten Mal nacheinander verloren.

Alle Spiele:

Red Bull München - Düsseldorfer EG 5:4 (1:1, 3:2, 0:1, 1:0) n.V.

Tore: 0:1 Nowak (5:23), 1:1 Stajan (8:00), 2:1 Mauer (22:28), 2:2 Reiter (24:45), 2:3 Olimb (28:24), 3:3 Kastner (31:01), 4:3 Kastner (33:45), 4:4 Barta (55:43), 5:4 Stajan (61:10). - Zuschauer: 3680

Strafminuten: München 14 - Düsseldorf 10

 

Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg - Krefeld Pinguine 3:4 (1:1, 2:0, 0:3)

Tore: 0:1 Berglund (18:23), 1:1 Bassen (19:12), 2:1 Buck (21:09), 3:1 Bast (30:58), 3:2 Saponari (48:35), 3:3 Pietta (51:27), 3:4 Bruggisser (55:00)

Zuschauer: 4357

Strafminuten:  Nürnberg 4 - Krefeld 14

 

Kölner Haie - Adler Mannheim 2:4 (2:0, 0:3, 0:1)

Tore: 1:0 Müller (13:30), 2:0 Akeson (17:54), 2:1 Kolarik (27:42), 2:2 Wolf (30:13), 2:3 Eisenschmid (34:18), 2:4 Desjardins (59:44)

Zuschauer: 10.854

Strafminuten: Köln 10 - Mannheim 8

 

Eisbären Berlin - ERC Ingolstadt 1:3 (0:1, 1:1, 0:1)

Tore: 0:1 Elsner (11:40), 0:2 Olson (35:46), 1:2 Richmond (37:54), 1:3 D'Amigo (59:59)

Zuschauer: 13.216

Strafminuten: Berlin 4 - Ingolstadt 4

 

Iserlohn Roosters - Straubing Tigers 2:4 (0:0, 2:1, 0:3)

Tore: 1:0 Friedrich (25:29), 1:1 Connolly (30:12), 2:1 Turnbull (34:52), 2:2 Heard (45:24), 2:3 Williams (53:54), 2:4 Connolly (56:46)

Zuschauer: 3669

Strafminuten: Iserlohn 8 - Straubing 10

 

Schwenninger Wild Wings - Fischtown Pinguins Bremerhaven 2:3 (1:2, 1:0, 0:1)

Tore: 0:1 Moore (6:59), 1:1 Danner (10:38), 1:2 Verlic (12:51), 2:2 Danner (36:28), 2:3 Nehring (49:21)

Zuschauer: 2589

Strafminuten:  Schwenningen 10 - Bremerhaven 8

 

Augsburger Panther - Grizzlys Wolfsburg 6:0 (2:0, 0:0, 4:0)

Tore: 1:0 White (1:08), 2:0 Sezemsky (6:59), 3:0 Holzmann (51:01), 4:0 McNeill (54:17), 5:0 McNeill (56:10), 6:0 Schmölz (58:09)

Zuschauer: 4026

Strafminuten: Augsburg 14 plus Disziplinar (Payerl)  - Wolfsburg 20 plus Disziplinar (Kuhn) plus Disziplinar (Likens)

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