Adler Mannheim gleichen im DEL-Finale aus3:0-Sieg beim EHC Red Bull München

Die Adler Mannheim setzten sich beim EHC Red Bull München durch. (Foto: GEPA pictures/Andreas Pranter)Die Adler Mannheim setzten sich beim EHC Red Bull München durch. (Foto: GEPA pictures/Andreas Pranter)
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Im ersten Spiel in Mannheim gewannen die Red Bulls in der Verlängerung gegen die Adler Mannheim. Bereits nach Spielende sah man einen enttäuschten Cheftrainer der Mannheimer. Beim zweiten Spiel sollte es aus Sicht der Adler anders werden. Wieder begannen die Gäste aus der Kurpfalz mit deutlich mehr Druck und Tempo als die Red Bulls. Sie hielten die eigene, blaue Linie perfekt und machten München bereits im Spielaufbau das Leben schwer. „Mannheim hat uns im Drittel eingeschnürt“, so Red-Bull-Trainer Don Jackson. Doch nicht nur spielerisch war dieses Spiel auf einem absoluten Top-Niveau, sondern auch emotional. Es wurde gestichelt, provoziert und Checks zum Teil jenseits des Erlaubten gefahren.

Auf der sportlichen Ebene gingen die Adler früh durch einen Abwehrfehler der Red Bulls in Führung. München bekam dann kaum noch richtigen Zugriff auf dieses Spiel. Die Bemühungen wurden schon früh von den Gästen unterbunden, sodass der Münchner Gameplan nicht wie geplant aufging. Wenn denn mal ein Spielzug seinen Lauf genommen hatte, war Dennis Endras im Tor der Adler zur Stelle.

Gerade das Powerplay der Gastgeber zeigte wie schon in der Hauptrunde eine zu große Durchschaubarkeit und wenig Variation, sodass sogar eine einminütige 5:3-Situation kaum Bewegung im Mannheimer Drittel brachte. Zu allem Überfluss musste auch Mark Voakes nach dem zweiten Drittel angeschlagen das Eis verlassen.

Im dritten Drittel konnte Markus Eisenschmid dann die Führung der Gäste sogar auf zwei Tore ausbauen. Die Red Bulls standen nun mit dem Rücken zur Wand. Die Gäste hatten dagegen leichtes Spiel und wenig Mühe, ihre Führung zu verteidigen. Von München kam insgesamt zu wenig in einem Spiel auf solch hohem Niveau. Vier Minuten vor Schluss machte dann Benjamin Smith mit einem Empty-Net-Goal den Sieg und somit den Serienausgleich perfekt.

Die Adler Mannheim erkämpfen sich damit das Heimrecht zurück und können nun mit breiter Brust in Spiel drei am Montag gehen. Für Dennis Endras bedeutet dieser Sieg auch zugleich seinen ersten Shutout in dieser Finalserie.

Mannheims Trainer Pavel Gross erklärte im Anschluss an die Partie: „Klar sind wir froh, dass wir die Serie ausgleichen konnten. Man hat wieder zwei gute Mannschaften gesehen. Wir haben bei fünf gegen fünf die Tore geschossen. Es geht weiter."

Don Jackson konstatierte enttäuscht: „Wir wissen, an was wir arbeiten müssen. Im zweiten und dritten Drittel hatten wir einige Chancen. Es steht jetzt 1:1 im Finale und am Montag geht es weiter.“

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