Adler Mannheim gewinnen offenen SchlagabtauschDüsseldorfer EG - Adler Mannheim 2:3

Foto: Angelo BischoffFoto: Angelo Bischoff
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„Das war ein super Spiel mit vielen Chancen und zwei starken Torhütern“, sagte Ward. Das entscheidende Tor für die Adler gelang Christoph Ullmann in der 48. Minute. „Ich würde lügen, wenn ich mich darüber nicht freuen würde. Aber wichtig ist allein der Sieg“, sagte Ullmann.

Zwei Niederlagen an einem Wochenende hatten die Adler in dieser Saison bisher noch nicht kassieren müssen und das sollte natürlich auch am ersten Adventswochenende so bleiben. Schließlich soll die am Freitag durch das in der Verlängerung erlittene 3:4 gegen Wolfsburg an den EHC München verlorene Tabellenführung so schnell wie möglich zurückerobert werden. Dafür hatte sich Geoff Ward in Düsseldorf einige Änderungen ausgedacht. Der Trainer stellte Christoph Ullmann als Center in die erste Reihe zu Rheault und Arendt. Dafür rückte Kai Hospelt in den vierten Sturm mit Höfflin sowie Verteidiger Bittner. Und im Tor durfte diesmal Youri Ziffzer ran. „Wir haben eben zwei gute Tormänner“, sagte Ward.

Der Unterstützung ihrer Fans konnten sich die Adler sicher sein. Mit einem Sonderzug waren etwa 1000 Anhänger die rund 300 Kilometer rheinabwärts gefahren und füllten im Rather Dome den Oberrang hinter Ziffzers Tor vollständig aus. Dazu war auch der „Kids Club“ in Bussen mit gut 200 Personen nach Düsseldorf gereist, wo sich die DEG – bewusst oder unbewusst – als prima Gastgeber erwies. Vor dem ersten Bully nämlich legte die Hallen-Regie den U2-Hit „Where the streets have no name“ auf. Klar, dass sich die Mannheimer da wie zu Hause fühlen konnten.

Dass dem nicht so ist, mussten sie jedoch mit Beginn des Spiels erfahren. Denn es war die DEG, die die ersten Akzente setzte. Michael Davies verpasste (2.), eine Minute später stand Strodel frei, doch Ziffzer behielt die Ruhe, dann musste Andrew Joudrey auch noch auf die Strafbank. In Unterzahl aber lassen sich die Adler nur schwer bezwingen und just als die Strafe abgelaufen war, schlugen sie selbst zu. Ein als Befreiung gedachter Schlenzer von Wagner kam über die Bande zu Kink, der legte sofort quer zu Joudrey und dieser erzielte das 1:0 (7.). Fortan hatte der MERC die Begegnung unter Kontrolle. Die DEG wurde vom Tor fern gehalten und in der 16. Minute schien sogar die Vorentscheidung gefallen. Mit einem langen Pass bediente Raymond punktgenau Matthias Plachta, der allein vor DEG-Schlussmann Beskorowany den Puck ins Netz schlenzte. Für diesen Treffer konnte sich auch Adler-Keeper Youri Ziffzer einen Assistpunkt gutschreiben lassen.

In der Folge lag sogar das 3:0 in der Luft. Die Adler aber gingen mit ihren Chancen fahrlässig um, was gegen die im Aufschwung befindliche DEG gefährlich ist. Kurz vor der ersten Pause schon musste Ziffzer mit einer Glanztat gegen Davies retten, im zweiten Drittel war er dann aber schnell geschlagen. Nach prima Zuspiel von Kreutzer schob Collins lässig ein (24.). Nach kurzem Schütteln und schlechten Überzahlspielen hüben wie drüben wurden die Adler wieder agiler. Erneut im Powerplay scheiterten Metropolit (29.) sowie Akdag und Richmond (30.). Die Strafe folgte auf dem Fuß. In der 36. Minute sah Collins den vor Ziffzer postierten Dmitriev und der markierte das 2:2.

Nun hatte die DEG Oberwasser. Olimb vergab (42.), Daschner scheiterte an Ziffzer (43.). Dann fiel das Tor. Allerdings unerwartet auf der anderen Seite. Ullmann hielt den Schläger in einen Pass von Hospelt (48.) und auch wenn Martinsen vier Minuten später noch einmal den Ausgleich auf dem Schläger hatte, spielten die Adler den Sieg in der Endphase recht sicher nach Hause. Einzig das Überzahlspiel bereitet derzeit ein wenig Sorge. Dass dafür der gerade bei den Kloten Flyers intern gesperrte Micki du Pont (34), der von 2003 bis 2006 auch für die Eisbären Berlin verteidigte, ein Thema sein soll, hörte Ward nach eigener Aussage gestern zum ersten Mal. „Ich spreche nur über Spieler, die ich auch trainiere“, erklärte Ward.


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