Adler lassen sich im letzten Drittel heftig rupfen

Roosters: Fünf Tore im Schlussdrittel lassen die Fans jubelnRoosters: Fünf Tore im Schlussdrittel lassen die Fans jubeln
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Mit einem 6:3 (1:0,1:3,4:0)-Heimsieg revanchierten sich die Iserlohn-Roosters am heutigen Abend eindrucksvoll gegen die Adler Mannheim für das "Sonnenspiel" vom letzten Sonntagnachmittag. Einen Turbostart nach Maß legten die Sauerländer gleich zu Beginn des ersten Drirttels hin. Schon nach 13 Sekunden zappelte der Puck im Tor von Adler-Goalie Rosati.. Eriksson bediente den an der blauen Linie lauernden Alexandrov mustergültig und der ließ Rosati keine Chance.

Die Adler von der Blitzführung der Roosters keineswegs geschockt, zeigten ein gefälliges und kampfbetontes Kombinationsspiel. Beide Teams hatten Chancen, die aber im ersten Abschnitt zu keinen weiteren Treffern führten.

Das was Iserlohn im ersten Drittel schaffte gelang im zweiten Drittel auch den Kurpfälzern. Gerade einmal 50 Sekunden waren gespielt und schon schafften die Adler durch Marcel Goc den verdienten Ausgleich. Die Antwort der Roosters gab in der 27. Minute Steve Washbur , der einen Rosati-Abpraller in Überzahl zur 2:1 Führung verwertete.

Mannheim setzte aber sofort nach und schaffte nur 110 Sekunden später den Ausgleich durch Podollan. Fortan nahmen die Gäste das Heft in die Hand und brachten die Iserlohner Abwehr um den starken Keeper Waite ein ums andere Mal in Verlegenheit. So auch in der 32. Minute, als Roach auf Pass von Goc die durchaus verdiente 3:2 Führung der Adler erzielte. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die zweite Pause und nur wenige der rund 3000 Zuschauer hätten noch viel auf einen Iserlohner Sieg gewettet. Zu souverän erschien das Spiel der Adler im zweiten Drittel.

Wer das jedoch glaubte, hatte die Rechnung ohne die Roosters gemacht. In den ersten Minuten plätscherte das Match vor sich hin. Bis Lipsett mit seinem Flachschuss zum 3:3 Ausgleich die Roosters geradezu aufweckte. Fortan entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor.

Chance um Chance erarbeiteten sich die Sauerländer. Die wenigen Adler Angriffe blieben am nun gut funktionierenden Abwehrbollwerk um Jimmy Waite hängen. Sein Gegenüber Mike Rosati entwickelte sich dagegen zum tragischen Helden des Spiels. Als Iserlohns Jeff Dessner in der 57. Minute links hinter der Torlinie stand schoss er den Puck dem Keeper einfach an den Schoner, von dem die Scheibe dann für Rosati unglücklicherweise über die Linie zum 4:3 rutschte.

In der Euphorie der erneuten Führung dann der wohl schönste Spielzug des Abends. Ast stürmte allein auf Rosati zu, stoppt kurz und passt auf den heran stürmenden Beardsmore, der eiskalt zum 5:3 verwandelte.

Mannheim versuchte dennoch alles, um das Spiel noch einmal zu drehen. Für Rosati kam nach einer Auszeit ein sechster Feldspieler aufs Eis. Eiskalt nutzten auch hier die Iserlohner ihre Chance. Podkonicky setzte mit seinem Treffer zum 6:3 in das verwaiste Mannheimer Tor den Schlußpunkt unter einen sehr unterhaltsamen Eishockeyabend.

Adler verpassen den Sprung auf Platz 2

Mannheim, 8. Dezember Mit einer 3:6-Auswärtsniederlage haben die Mannheimer Adler die Chance verpasst, in der Tabelle an den Kölner Haie vorbeizuziehen und den Abstand auf Tabellenführer Eisbären Berlin auf zwei Punkte zu verkürzen. Nach den Niederlagen der Haie in Düsseldorf und der Heimpleite der Eisbären gegen Krefeld am Nachmittag verspielten die Adler am Sonntag Abend in Iserlohn eine 3:2-Führung nach dem zweiten Drittel.

Bereits nach dreizehn Sekunden fingen sich die Adler einen Konter der Gastgeber und den 0:1-Rückstand, Igos Alexandrov überwandt Mike Rosati im Tor der Adler. Die restlichen Minuten des ersten Abschnitts waren geprägt von zahlreichen Strafen auf beiden Seiten, insgesamt 28 Strafminuten verteilte Schiedsrichter Petr Chvatal im ersten Drittel.

Im zweiten Drittel war die Mannschaft von Bill Stewart wesentlich besser aufgelegt und drückte dem Spiel den Stempel auf. Nur 50 Sekunden waren gespielt, als Wayne Hynes mit einer schönen Vorlage auf Marcel Goc den Ausgleich vorbereitet. Zwar gingen die Sauerländer nach einem Überzahltor von Steve Washburn noch einmal in Führung, doch die Treffer von Jason Podollan (29.) und Andy Roach (32., im Alleingang) drehten die Partie.

Im letzten Abschnitt kippte die Partie erneut. Chris Lipsett traf in der 48. Minute zum Ausgleich für die Gastgeber, Jess Dessner und Colin Beardsmore mit zwei schnellen Toren innerhalb von nur 70 Sekunden in der 57. und 58. Minute sorgten für die Entscheidung.

Die Adler setzten alles auf eine Karte und nahmen Mike Rosati zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, doch die Roosters machten die Hoffnungen der mitgereisten Adler-Fans schnell zunichte und trafen zum 6:3-Endstand durch Podkonicky ins leere Mannheimer Tor.

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Donnerstag 17.10.2019
Straubing Tigers Straubing
5 : 1
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Freitag 18.10.2019
Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg
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Fischtown Pinguins Bremerhaven
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Sonntag 20.10.2019
EHC Red Bull München München
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Krefeld Pinguine Krefeld
Kölner Haie Köln
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Adler Mannheim Mannheim
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