Adler gewinnen in Krefeld 4:3

Klare Worte bei den AdlernKlare Worte bei den Adlern
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Gestützt auf ein starkes Penalty-Killing und eine solide Goalie-Leistung konnten die Adler am zweiten Weihnachtsfeiertag drei Punkte aus Krefeld entführen. In der umkämpften Partie gelangen Rick Girard (2), Jeff Shantz und Rico Fata die Treffer für die Adler, die weiterhin auf Sven Butenschön verzichten mussten. Mit diesem 4:3-Sieg konnten die Adler ihre Tabellenführung in der DEL untermauern und führen weiterhin mit fünf Punkten Vorsprung vor dem ERC Ingolstadt.

Ein ausgeglichenes erstes Drittel sahen die Zuschauer in der Krefelder Rheinlandhalle zwischen den gastgebenden Pinguinen und den Adlern. Das Spiel fand wegen eines Amoniakschadens im Königpalast in der alten Rheinlandhalle statt. Die Adler spielten im ersten Drittel wegen fünf Strafzeiten häufig in Unterzahl, lösten diese Aufgabe aber bestens. In der 14. Minute ergab sich gar in Unterzahl die beste Gelegenheit, als Rico Fata allein auf Reto Pavoni zufuhr, den Puck allerdings nicht am Krefelder Schlussmann vorbei ins Tor bringen konnte. Auf der anderen Seite hatte Jean-Marc Pelletier ebenfalls genügend Gelegenheiten, sich auszuzeichnen.

Auch im zweiten Drittel die Adler gleich wieder zwei Mal in Unterzahl, doch auch in dieser Situation zeigte das Adler-Penalty-Killing wieder seine Klasse. Die Box stand sicher und ließ nur wenige Torschüsse des Gegners zu Als die Adler dann ab der 27. Minute komplett agieren konnten, nahmen sie das Heft immer mehr in die Hand und kamen auch gleich zur Führung. Ronny Arendt passte auf Rick Girard, der mit einem Rückhandschlenzer unter die Latte Reto Pavoni im Kasten der Krefelder keine Chance ließ – 0:1 in der 29. Minute. Im Anschluss die Adler mit weiteren guten Gelegenheiten, die Führung auszubauen, doch Pavoni ließ keine weiteren Treffer mehr zu. Als sich alle schon auf die zweite Pause eingestellt hatten, kamen die Pinguine dann doch noch zum Ausgleich. 13 Sekunden vor Drittelende zog Roland Verwey aus halbrechter Position ab und überraschte Pelletier mit diesem platzierten Schuss ins kurze Eck.

Den besseren Start ins letzte Drittel erwischten wieder die Adler. Bei vier gegen vier Feldspielern war es erneut Rick Girard, der treffen konnte. Rico Fata passte auf den vors Tor gelaufenen Girard, der nur noch den Schläger in den Pass halten musste, um Pavoni zum zweiten Mal zu überwinden. Doch die Führung hatte nicht lange Bestand, denn erneut gerieten die Adler in Unterzahl und die Pinguine fanden wieder ins Spiel. Dieses Mal das Powerplay der Gastgeber effizienter. Richard Pavlikovsky zog von der blauen Linie ab, der Puck sprang vom Innenpfosten ins Tor – 2:2. Doch die Adler spielten weiter konzentriert und nutzten ihrerseits eines der wenigen Powerplays zur dritten Führung. Dieses Mal hatte Francois Bouchard von der blauen Linie abgezogen, Jeff Shantz den Puck unhaltbar abgefälscht. Die Schlussoffensive überstanden die auf Konter lauernden Adler mit Hilfe einer äußerst konzentrierten und kompakten Defensiv-Leistung. In der 59. Minute schaffte Rico Fata mit einem Break zum 4:2 die Vorentscheidung in diesem Spiel. Zwar gelang den Hausherren 18 Sekunden vor Ende der Partie noch der Anschluss zum 3:4, doch bedeutete dieser Treffer lediglich noch eine Ergebniskorrektur. (adler-mannheim.de)


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