Adler gehen zur Schule

Klare Worte bei den AdlernKlare Worte bei den Adlern
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Eine ganz besondere Aktion starteten die Mannheimer Adler: Sie besuchten 14 Schulen im gesamten Mannheimer Stadtgebiet. Marketing-Leiter Dag Heydecker hatte die Idee im Vorfeld auf den großen Schulwandertag ins Eisstadion geboren, bei dem am 13. Februar Tausende von Mädchen und Jungen erwartet werden. Jede Einrichtung erhält einen Paten fürs Penaltyschießen, schon im letzten Jahr eine Riesengaudi. Die Patenonkel strömten jetzt aus, um ihre Schützlinge ein bisschen kennenzulernen. Eine packende Premiere für kleine und große Teilnehmer. Yannic Seidenberg besuchte eine Schule für behinderte Kinder. Der junge Spieler demonstrierte, wie man eine Montur anlegt, ließ sich von den Mädchen und Jungen Löcher in den Bauch fragen, zeigte sich von seiner besten Seite. Begleitet wurde Yannic von einem Lehrer der Integrierten Gesamtschule Herzogenried, der Heimat der meisten Jungadler. Was die Pädagogen dort leisten für das Nachwuchsprojekt der Familie Hopp, ist unbezahlbar. Allen voran die Lehrerinnen Wohlfart und Bauer, die selbst am Wochenende für Nachhilfeunterricht parat stehen, die außerdem kaum ein Spiel ihrer Schützlinge versäumen. Am Erfolg des Jungadler-Projektes sind maßgeblich auch diese engagierten Lehrerinnen und ihre Kollegen beteiligt.

Marianne Wohlfart empfing nun auch freudig Todd Hlushko, der bester Laune ankam in der Bildungseinrichtung. Schon im Lehrerzimmer gab er gerne Auskunft, parlierte freudig mit Jana Schreckenbach, einer MERC-Wildcats-Spielerin. Jana bereitet sich derzeit aufs Abitur in der IGMH vor und bekam für ihre Übersetzung - sie stand Hlushko zur Seite - eine (Best-) Note. "Schließlich," lachte Lehrer Rainer Bade, "hat sie den Leistungskurs belegt und ist eine gute Schülerin, sie kann das." Das Eis zwischen den beiden Cracks war sofort gebrochen, Jana erzählte von ihrer Teilnahme an den Olympischen Spielen mit dem deutschen Damenteam, Hlushko konnte seine Erfahrungen auf diesem Gebiet mit dem Silber-Team Kanadas beisteuern. Für beide glasklar: "Das ist eine Erfahrung, die man nie im Leben vergessen wird."

Dann gings vor Hunderte von Kindern, die schon ungeduldig im Foyer warteten. Nach einem kurzen Moment der Schüchternheit waren sie kaum mehr zu bremsen. Warum Hlushko Eishockeyspieler geworden sei, wollten sie wissen ("Der Lehrerberuf war mir zu schwer"), was sein wichtigstes Spiel gewesen sei ("in Lillehammer mit Team Kanada, aber natürlich auch das Finale mit den Adlern"), warum er zu den Adlern gegangen sei ("Weil die Adler das beste Team in der DEL sind und weil meine Familie sich hier so wohl fühlt") und ob er bliebe ("darüber habe ich noch nicht verhandelt, aber ich würde natürlich gerne bleiben"). Hinreißend die Kür, die Jana und Todd gemeinsam hinlegten bei ihrer Übersetzung. Höhepunkt der gemeinsamen Stunde war der "Siegertanz" des Spielers. Hlushko demonstrierte seine austrainierten Bauchmuskeln, warf sich auf den harten Schulboden und machte jene Welle, die schon bei der Meisterschaftsfeier in der vorletzten Saison in Mannheim für Furore gesorgt hatte. Die Schüler waren begeistert von ihrem Gast. Auch in den anderen 13 Schulen zeigten sich die jungen Gastgeber angetan von der Idee der Adler. Cracks hautnah zum Anfassen - das ist ein Fach auf dem Stundenplan, das alle von Herzen gerne mögen. (avb)

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