Adler gegen Rob Zepp – 1:0Mannheim schlägt Berlin

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45:20 Torschüsse standen für die Mannheimer am Ende in der Spielstatistik, eine seltene Bilanz in einem Spiel gegen die Eisbären. Einfache Spielzüge, viele Scheiben vors Tor, dies aus einer beweglichen und kompakten Abwehr heraus, war das, was die Adler diesmal überwiegend zeigten. Solange sie das spielten, hatten sie die Eisbären im Griff. Wurde zu viel kombiniert (auch in Überzahl), der Puck etwas zu lange gehalten, fehlte die sichere Anspielstation, eroberten vor allem im zweiten Drittel die Eisbären ein ums andere Mal den Puck und setzten zum Konter an, gefährlich anzuschauen, aber erfolglos. Gründe dafür waren gutes Backchecking der Adler, Torhüter Felix Brückmann, der seinen zweiten Shutout feierte, und Pech, bedenkt man den Lattenknaller von Andre Rankel bei einem Penaltyschuss in der 35. Minute, der aus einer solchen Situation entstand. Das Prädikat wertvoll in der Defensive nutzt nur nichts, wenn man selbst kein Kapital aus seinen vielen Chancen schlagen kann. Die Abteilung Attacke agierte zunehmend entnervt durch Rob Zepps Paraden, so wirkte dann der Torerfolg in der 37. Minute erst mal beruhigend. Florian Kettemer verzichtete aus halblinker Position auf einen Schuss, sondern bediente den vor der Slotzone lauernden Simon Gamache, der per Direktabnahme Rob Zepp endlich überwinden konnte. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die letzte Drittelpause.

„Wir hatten uns vorgenommen, im letzten Drittel Tore zu schießen, aber nicht um jeden Preis“, sagte Harold Kreis nach dem Spiel. Diese Ansage hatte seine Berechtigung, denn nur bei Kontern wurden die Eisbären gefährlich, beim Spiel fünf gegen fünf und auch in Überzahl waren die Eisbären bis auf wenige Ausnahmen erschreckend harmlos, oder die Adler zu gut, je nach Gusto des Betrachters. Die Spannung in diesem Spiel nährte sich vom knappen Spielstand und dass Rob Zepp mit seinen Paraden seine Mannschaft im Spiel hielt und ihr es ermöglichte, mit einem erfolgreichen Konter den Spielstand zumindest auszugleichen zu können. Die Adler jedenfalls hörten auf ihren Trainer, knüpften im letzten Drittel an ihre Spielweise des ersten Drittels an und brachten den Spielstand mit Bravour über die Zeit.

„Die Adler haben es uns heute gezeigt, wie man es machen muss, einfaches Spiel, viele Scheiben zum Tor“, meinte Berlins Trainer Jeff Tomlinson nach dem Spiel, verwunderlich, eigentlich ist das nicht das Spiel, was man von den Eisbären kennt. Schnelles Kombinationsspiel mit perfekt aufeinander abgestimmten Laufwegen ist eigentlich das Markenzeichen der Berliner. Aber selbst bei der nun wirklich eingespielten Paradereihe Olver, Tallackson und Busch war das heute nicht zu sehen, irgendwie hatte man zudem den Eindruck, jede Reihe spielt einen eigenen Stil und auf keinen Fall ziehen alle Spieler an einem Strang. Man hat den Eindruck, zu viel und vielleicht zu schnelle Änderung des lange eintrainierten Don-Jackson-Spielstils ist den Spielern nicht bekömmlich, aber der Weg bis zu den Play-offs ist ja noch weit und das Spiel heute nur eine Momentaufnahme.

Nach dieser Niederlage sitzen die Berliner auf jeden Fall am Ende der Tabelle fest, für die Adler bedeutet es einen Sprung auf Platz drei – Belohnung für gute Leistungen in den letzten Spielen.

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