Adler fliegen mit Sieg in die PauseMannheim - Düsseldorf 3:0

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Yanick Lehoux trifft zweimal

In der fünften Minute bei gleicher Anzahl Spieler auf dem Eis (Assists Denis Reul, Ronny Arendt)  und vier Minuten später in doppelter Überzahl (Assist Christoph Ullmann) trifft Yanick Lehoux zweimal. Die „Entlastungsmaßnahmen“ des Trainergespanns scheinen zu greifen. Dadurch, dass er in einer Reihe mit Ronny Arendt spielt, hat er gute defensive Abdeckung, mit dem noch Spielpraxis sammelnden Ken Magowan ist jemand an seiner Seite, der mit seinen Pässen etwas anfängt und vor dem Tor die nötige Körperlichkeit zeigt, um im Slot für Unruhe zu sorgen. Fakt ist, dass Lehoux sich im Moment ganz auf seine Kreativität konzentrieren kann. Das funktionierte heute auch im Powerplay, Frank Mauer und Steve Wagner standen hoch, Ronny Arendt arbeitete im Slot, Lehoux zog mit dem von Christoph Ullmann erhaltenen Puck in die Mitte und schlenzte aus der Halbdistanz die Scheibe hoch ins Kreuzeck. Diese Art des Einsatzes und auch die beiden erzielten Tore heute tun ihm sicher gut und werden ihm helfen, aus dem Schatten wieder ins Licht zu treten und zu alter Stärke zurückzufinden.

Diese Zusammensetzung harmoniert in der Reihe mit Simon Gamache (kreativ), Marcus Kink (körperliche Spielweise und defensiv absichernd) und Martin Buchwieser (Volldampf und körperliche Spielweise, auch im Slot) auch immer besser. Markus Kink sorgte zudem in der 29. Minute (Assists Simon Gamache, Martin Buchwieser) für das 3:0.

Die vierte Reihe, die keine ist

Die nötigen „Hilfsmaßnahmen“ zogen noch andere Maßnahmen nach sich. Die schnellen und technisch versierten Frank Mauer und Matthias Plachta spielen nun mit Marc El Sayed als Center. Diese „Young Guns“ waren schon am „ schwarzen Freitag“ beim Spiel gegen Straubing vor zwei Tagen verantwortlich für einige wenige Lichtblicke im zweiten und dritten Drittel. Auch heute sorgten sie für einigen Wirbel beim Spiel gegen die DEG, erzielten auch ein Tor, dass keine Anerkennung fand. Die Eiszeiten zwischen den Reihen sind zudem relativ gleichmäßig verteilt und sie spielen auch nicht nur gegen die Top-Reihe des Gegners. Die Bezeichnung Reihe vier ist hier wohl eher einer nötigen Nummerierung geschuldet, als die Bedeutung zu haben, die man ihr sonst im Eishockey zubilligt.

Zum Spiel

Die Spieler der Adler und ihre Trainer gingen sich nach dem blamablen Akt gegen die Ice Tigers aus Niederbayern erst mal wohlweislich aus dem Weg. Die nötige Besprechung fand dann etwas ruhiger erst heute am Sonntag statt. Sieht man das Spiel heute gegen die DEG, gilt es, folgendes zu bemerken: Die ersatzgeschwächten Düsseldorfer waren heute sicher nicht der Prüfstein, um die „Fruchtbarkeit“ der Aussprache zu überprüfen. Was aber bei den Adlern zu sehen war, war die bessere und vor allem permanente Arbeit aller Reihen vor dem gegnerischen Tor, das heißt, die Erkenntnis, dass bei der Spielweise der DEG dieses Spiel nur vor dem Düsseldorfer Tor gewonnen werden kann, wurde umgesetzt. Bis auf wenige Ausnahmen wurde aggressives Forechecking eingehalten, die Laufbereitschaft war deutlich höher; nötig, um das Bollwerk von fünf Gegenspielern auf der blauen Linie zu durchdringen, das Zweikampfverhalten war deutlich konsequenter. Ohne den 60 Minuten wirklich aufopfernden Kampf der DEG, besonders sei hier Bobby Goepfert erwähnt, herabwürdigen zu wollen, die Düsseldorfer waren der ideale Spielpartner, um wieder in die Spur zu kommen. Übertrieben haben es die Adler damit aber auch nicht. Sie taten das absolut Nötige, um erstens diese drei Punkte in Mannheim zu behalten und zweitens Dennis Endras seinen ersten Shutout zu ermöglichen; auch kein Leichtes für ihn, bei der chronischen Unterbeschäftigung im heutigen Spiel.

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