Adler-Fans helfen

Klare Worte bei den AdlernKlare Worte bei den Adlern
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Gleich zweimal wollen sich jetzt Adler-Fans als Helfer betätigen. So werden beim Spiel gegen die Kölner Haie die Mitglieder des Fanclubs Netzadler aktiv. Sie sammeln Geld für die Knabenmannschaft des MERC, die eine Einladung zu einem Turnier in Moskau erhalten hat. Das wäre für die Jungs, deren Patenclub die Netzadler sind, eine wunderbare Gelegenheit, internationale Erfahrungen zu sammeln. Da die Reise für viele der Kinder und ihre Eltern zu teuer ist - schließlich kostet ja auch der ganz normale Spielbetrieb viel - gehen die Netzadler mit den Knaben am Freitag mit der Sammelbüchse durchs Stadion und hoffen auf viele Spenden.

Die Freundschaft zwischen dem Team und dem Adler-Fanclub entstand, weil die Fan-Initative, in der 52 Clubs organisiert sind, bei einer Sitzung anregte, Kontakte zu den Kindermannschaften zu knüpfen. Die Netzadler unterstützten von Beginn an die Bambine, gingen zu Spielen, feuerten die Jungs an, halfen in vielfacher Hinsicht, unterstützten etwa ein Turnier finanziell. Inzwischen sind aus den Bambini Knaben geworden, die Netzadler gehen mit ihren kleinen Freunden durch die verschiedenen Altersgruppen, vor allem, weil schon so freundschaftliche Kontakte zu Cracks, Eltern und Betreuern entstanden sind.

Trauriger Natur ist eine andere Hilfsaktion, die von einem User der inoffiziellen Adler-Homepage gestartet wurde. Es geht um einen Deutschen in Kanada, der nicht nur im Adler-Forum unter Leafs 1927 firmiert. Peter R. lernte den Mann bei einem Besuch in Kanada gehen und erfuhr seine Geschichte. Die Frau von Jörg, wie Leafs richtig heißt, ist unheilbar an Lymphdrüsenkrebs erkrankt. Sie ist sehr schwach und die Ärzte können ihr kaum mehr Hoffnung machen. Die Krankenkasse in Kanada übernimmt nur in etwa die Hälfte der Behandlungskosten, die Familie steckt inzwischen in ernsten Schwierigkeiten. Jörg legt Wert darauf, dass er keine Spenden möchte, aber er fragt sich, ob vielleicht Menschen in Eishockey-Kreisen ein Scherflein beitragen könnten, damit seine Frau in diesen schweren Zeiten behandelt werden kann. Wer sich näher informieren möchte, kann das über [email protected] tun. Jörg schrieb an seine Bekannten in Deutschland:

"An alle, die uns unterstuetzen wollen, vielen

Dank und an die, die es nicht koennen, take care und passt auf Euch auf." Man kann sich auch bei Peter R. unter "[email protected]" informieren. (A.v.B.)