Adler entscheiden kurz vor Schluss Derby gegen Frankfurt

Klare Worte bei den AdlernKlare Worte bei den Adlern
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Freitagabend und Derby in Mannheim. Von Beginn an herrschte bei den 13.600 Zuschauern in der ausverkauften Arena beim Spiel der heimischen Adler gegen die Frankfurt Lions eine super Stimmung. Mannheim wollte von Beginn an zeigen, dass auch das zweite Duell gegen die Löwen an sie gehen würde, während die Hessen im vierten Spiel in Folge der beiden Kontrahenten für den vierten Auswärtssieg sorgen wollten. Für den ersten Treffer des Abends sorgten die Adler. In Überzahl schossen die Mannheimer was das Zeug hielt und der fünfte Versuch schlug hinter Gordon ein. Vor dem Treffer von Pollock hatten die Lions bereits ihre erste Überzahl ungenutzt gelassen und auch in der Folge machte dieser Powerplaytreffer den Unterschied aus.

Die beste Ausgleichschance vergab Tenute, nachdem Danner den Puck gut vor das Mannheimer Tor gebracht hatte. Wenig später scheiterte Slaney am Pfosten. Auch im Mitteldrittel waren die Lions die aktivere Mannschaft. Wenn da nicht dieses unglückliche Überzahlspiel der Hessen wäre. Vier Minuten in Folge hatten die Lions einen Mann mehr auf dem Eis ohne etwas Zählbares davonzutragen. So schwante den Gäste Fans auch nichts gutes, als nach 29 Minuten wieder ein Mannheimer auf die Strafbank musste. Weil aber auch mit Angell wenig später ein Löwe auf die Sünderbank musste wurde vier gegen vier gespielt, mit Erfolg für die Lions. Einen tollen Pass von Polaczek trickste Kapitän Schneider an Brathwaite vorbei zum verdienten Ausgleich. Aufregung kurz vor dem letzten Seitenwechsel. Zunächst wurde ein Löwe in die Bande gecheckt ohne dass einer der beiden Hauptschiedsrichter pfiff. Lions Stürmer Hahn revanchierte sich auf ähnliche Weise nur 20 Sekunden später und wurde auf die Strafbank geschickt. Vor allem Trainer Chernomaz hatte aus diesem Grund in der Drittelpause Redebedarf mit den Unparteiischen. So ging Mannheim in das Schlussdrittel mit einem Mann mehr, brachte aber nichts Zählbares zu Stande.

Erst als Frankfurt wieder komplett war tauchte King frei vor Gordon auf, konnte aber den starken Schlussmann der Hessen nicht überwinden. Der Rest des Drittels wurde zum Geduldspiel. Keiner wollte den womöglich entscheidenden Fehler begehen, um dem Rivalen den Sieg aufzulegen. Letztendlich war es dann auch kein individueller Fehler sondern ein Kollektivversagen der Lions Hintermannschaft, die drei Minuten vor dem Ende Adler Stürmer Mauer völlig frei vor Gordon stehen ließen. Dieser bedankte sich und schob zum 2:1 ein. Diesen Treffer der Adler konnten die Lions nicht mehr beantworten. Zwar versuchten es die Hessen in der letzten Minuten mit sechs Mann, ohne aber noch einmal gefährlich vor das Adler Tor zu kommen.

Zum Mainova Spieler des Tages wählten die Fans Ian Gordon

Statistik:

1:0 (09:55) Pollock 5-4PP; 1:1 (30:20) Schneider; 2:1 (56:43) Mauer 

Schiedsrichter: Schimm/Aumüller

Strafminuten: Mannheim 18+ 10 Minuten Disziplinarstrafe (Martinec) - Frankfurt 16

Zuschauer: 13.600 (ausverkauft)

(Frank Gantert)  


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