Adler entfernen Scorpions den Stachel

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Das von Anfang an flotte, gutklassige und unterhaltsame Spiel blieb im ersten Drittel noch ausgeglichen, sowohl von den Spielanteilen, als auch von den Toren her. Adler Ronny Arendt erzielte in der dritten Minute während einer Überzahlsituation für Hannover das Unterzahltor Nummer Drei für seine Mannschaft, drei Minuten später glichen die Scorpions durch Andre Reiß aus, das war es dann erst mal mit der magischen Drei. Beide Defensivlinien gingen nun konzentrierter zu Werke und so dauerte es bis zur 18. Minute, bis Mike Glumac Steven Reinprecht mit einem feinen Pass auf die Reise schickte und dieser nach einem sehenswerten Move vor dem heute in manchen Situationen unglücklich agierenden Tyler Moss den Puck unter die Latte zimmerte. Das ging so schnell, dass der auf Handpässe spezialisierte aber sonst ausgezeichnet leitende Schiedsrichter Brent Reiber den Videobeweis bemühte, nur kurz und mit der Erkenntnis – 2:1 für Mannheim. Die Freude über die Führung dauerte allerdings nur eine Minute, Patrick Köppchen glich zum 2:2 aus, dem Spielverlauf angepasst und gerecht.

Waren die Scorpions im ersten Drittel, was ihre Schusseffizienz anging, vorbildlich – zwei Tore aus sechs Schüssen, ging in Drittel zwei die Runde an die Adler. Mit drei Toren aus neun Versuchen ( Seidenberg, King und Glumac ) zogen sie auf und davon, gewannen den Mittelabschnitt mit 3:0 und ließen auch im letzten Drittel gegen sich aufgebende Scorpions nichts mehr zu.

Festzustellen ist, es ist das fünfte gewonnene Spiel in Folge. Die Adler fangen an, 60 Minuten Eishockey zu spielen. Die Stürmer treffen und egalisieren damit den einen oder anderen Aussetzer in der von der Anzahl der Gegentreffer her zweitbesten Defensive der Liga. Hat Torhüter Freddy Brathwaite trotz seiner gewohnten Spielstärke schwache Momente, wird er nicht mehr sich selbst überlassen, es wird aufgeräumt vor ihm. So könnte das was werden, mit den Play-offs.

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