Adler: Dritte Niederlage innerhalb von fünf Tagen

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Die Heimserie ist beendet, die nächste Serie läuft: mit der 2:3-Heimniederlage gegen die Sinupret Ice Tigers verlieren die Mannheimer Adler das dritte Match innerhalb von fünf Tagen. In der ersten halben Stunde verpassten es die Hausherren, mehr als nur das 1:0 durch Pascal Trepanier zu erzielen. Scott King glich aus, Brad Leeb und Björn Barta brachten die Gäste mit 3:1 in Führung. René Corbets zwölfter Saisontreffer zum 2:3 kam zu spät.

Die Adler starteten selbstsicher und überlegen in die Partie, nahmen den Schwung des guten Auftritts in Hannover mit in das Match gegen die Ice Tigers. Doch trotz eines überlegen geführten ersten Drittels wollte das erste Tor für Mannheim noch nicht fallen. Die klarsten Torchancen hatten René Corbet (4., 6. Minute) und Francois Methot (7. - alle in Überzahl), doch die Scheibe wollte noch nicht im Tor hinter Keeper Frederic Cassivi landen.

Erst nach genau elf Minuten erhielt Fred Brathwaite den ersten ernstzunehmenden Schuss auf seinen Kasten, doch gegen Periard wie auch in der 19. Minute gegen Florian Keller hatte der Kanadier keine Mühe.

Mit der Strafe gegen Francois Bouchard kurz vor der ersten Pause kamen die Ice Tigers zu Beginn des zweiten Abschnitts richtig ins Spiel. In Überzahl hatte Petr Fical zwei gute Chancen (22.), beide Male war Brathwaite zur Stelle. Zwei Minuten später traf Dave Kings Sohn Scott für Nürnberg per Rückhand das Mannheimer Tor nicht - Glück für die Adler.

Als dann Nürnbergs Kapitän Shane Peacock auf die Strafbank musste, nutzte Pascal Trepanier die Gelegenheit und jagte die Scheibe von der blauen Linie zu seinem sechsten Saisontreffer ins Netz - 1:0 nach exakt 26 Minuten. Nicht mal eine Minute später scheiterte Methot per Penalty an Nürnbergs Keeper, weitere sechzig Sekunden darauf traf Markus Kink die Scheibe vor dem leeren Tor nach schnellem Zuspiel von Jason Jaspers nicht, dann scheiterte Michael Hackert aussichtsreich - die grosse Chance zum zweiten Tor wurde nicht genutzt.

Das rächte sich nur wenig später: Überzahl Nürnberg, Schuss Ancicka, Scott King fälscht ab - 1:1 in der 30. Minute. Nürnberg war wieder im Spiel und die Adler zeigten Probleme im Spiel nach vorne. Die Fehlpässe im Aufbau häuften sich, ein 5:3-Powerplay in der 33. Minute wurde kläglich vergeben. Die beste Gelegenheit der Franken vergab Adrian Grygiel, der in der 39. Minute in Unterzahl alleine auf Brathwaite zulief, aber scheiterte.

Das Schlussdrittel begann später. Jedenfalls dachten das wohl die Spieler der Adler, die gedanklich noch in der Kabine waren, als Brad Leeb nach nur zehn Sekunden die Gäste in Führung brachte. Die Adler waren von der Rolle und brauchten einige Minuten, um wieder ins Spiel zu finden. Markus Kink scheiterte in der 48. Minute an Cassivi, in der 50. vergab Jaspers ebenso wie in der 52. Kurz darauf lag die Scheibe im Netz, die Adler jubelten, Schiedsrichter Reichert zeigte auf das Tor ... oder eher auf René Corbet und schickte diesen auf die Strafbank. Das Tor fiel dann auf der anderen Seite, Barta traf für Nürnberg zum 3:1. Corbets Anschlusstreffer zum 2:3 kam zu spät. (adler-mannheim.de)

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