Adler: Die Gerüchteküche kocht - Wird Richer abgelöst?

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Was passiert derzeit bei den Mannheimer Adlern? Bleibt Stephane Richer Headcoach

oder nicht, kommt Serge Pelletier, der von Ambri gefeuerte Trainer als Übergangslösung,

eventuell mit Richer zusammen? Und was geschieht nächste Saison? Dass Hans Zach

in den Startlöchern steht, ist klar. Ob allerdings der Startschuss Richtung

Mannheim fällt, weiß man noch nicht, doch die Möglichkeit besteht. Wie es

scheint stehen derzeit auch noch andere aktuelle bzw. ehemalige Nationaltrainer

in Kontakt mit Manager Marcus Kuhl. Man hält sich bedeckt, von den

Verantwortlichen war am frühen Nachmittag niemand zu erreichen,

"Krisensitzung" munkelte man hinter vorgehobener Hand.


Was ziemlich sicher ist, sind andere Änderungen, die jetzt von MERC-Mitgliedern

in die Öffentlichkeit getragen wurden. Und die betreffen

die Jungadler und den MERC. Die sollen nun fest kooperieren, was im Klartext heißt:

Die tatsächliche Eigenständigkeit der Jungadler wäre damit zu Ende. Damit

wolle man, sagt Berthold Wipfler, der in Mannheim nicht nur die Jungadler-Fäden

in der Hand hält, dem MERC neuen Schwung verleihen, man möchte zudem die Nähe

zu den Adlern vermehrt aufbauen und eine Tradition leben. Eventuell könnte das

alles unter "MERC- die Adler" firmieren, vorausgesetzt die

Mitgliederversammlungen sowohl von MERC als auch von Jungadlern stimmen mit den

Plänen überein.


"Sehr freundschaftlich" solle das alles laufen, verspricht Wipfler,

keiner sollte schlechter gestellt werden als vorher. Als Cheftrainer, das ist

sein

persönlicher Wunsch, böte sich natürlich Helmut de Raaf an. Neben ihm und

Frank Fischöder sollte noch ein dritter Mann an Bord kommen, alles natürlich

vorbehaltlich der Zustimmung aller Seiten. Tomas Tamfal, der Chefcoach des MERC,

würde sicherlich das wichtige Amt der Nachwuchsförderung bei den jüngeren

Teams übernehmen, ihm sagt man eine sehr glückliche Hand bei der Förderung

junger Talente nach.


Es gibt auch Pläne für eine Oberliga-Mannschaft des MERC. Die wäre möglich,

wenn die Mannheimer, was passieren dürfte, von der Baden-Württemberg-Liga in

die Regionalliga Süd aufsteigen würden. Die eingleisige Oberliga werden sich

nicht alle Vereine leisten können, manche haben schon jetzt signalisiert, dass

sie lieber in einer Regionalliga-Süd spielen wollen. Und es gibt zwei Vereine

vor der Insolvenz. Es ist also durchaus denkbar, dass ein MERC durch

verschiedene Umstände, nach oben kommen könnte. Spieler gibt es in Mannheim

genügend, ein Mark Etz ist hier, ein Philipp Schumacher, die aus Studiengründen

in ihre Heimatstadt zurückgekehrt sind. Dazu kommen ehemalige Jungadler, die

gerne hier anheuern würden.


Wie aus MERC-Kreisen zu erfahren ist, würden sich Dr. Jörg Etz, mithin ein

absoluter Fachmann, und Bernthold Wipfler, in allen organisatorischen Dingen mit

allen Wasser gewaschen, an der Vorstandspitze für den neuen Verein einsetzen.

Noch hält sich Wipfler bedeckt: "Es werden Gespräche geführt, wir werden

an die Öffentlichkeit gehen, wenn alles in trockenen Tüchern ist." (siehe

auch Kommentar)

Angelika v. Bülow - Foto by City-Press

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