Acht Eier für die RoostersMünchen - Iserlohn 8:1

Klarer Verhältnisse in München. (Foto: Imago)Klarer Verhältnisse in München. (Foto: Imago)
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Was dem EHC Red Bull München am vergangenen Sonntag gegen die Hamburg Freezers noch gefehlt hat, nämlich die Kaltschnäuzigkeit vor Tor, holten sie im Spiel gegen die Roosters umgehend nach. Der zuletzt in die Kritik geratene Andrew Wozniewski machte mit einem Schuss von der blauen Linie den Anfang. Publikumsliebling Uli Maurer erhöhte vor dem Pausenpfiff noch auf 2:0. „Wir sind heute besonders in der Defensive gut gestanden und haben Iserlohn nicht ins Spiel finden lassen. Das war heute der Schlüssel zum Sieg“, so Maurer.

Die Gäste aus dem Sauerland versuchten, mit allen verfügbaren Mitteln dagegenzuhalten, und konnten kurz nach Beginn des zweiten Drittels den Anschlusstreffer erzielen. Wie würden die Red Bulls darauf reagieren? Die zweiten 20 Minuten gehören nicht gerade zu den Stärken des Teams von Don Jackson. Doch sämtliche Kritiker wurden heute eines besseren belehrt, denn Garrett Roe und Daniel Sparre erhöhten auf 4:1. Die Roosters, jetzt ganz von der Rolle, hatten nichts mehr entgegenzusetzen und Coach Jari Pasanen stand die Verzweiflung ins Gesicht geschrieben.

Zu Beginn des Schlussabschnitts wechselte der Finne dann Thomas Ower für den unsicheren Goalie Mathias Lange ein. „Mathias war nach seiner Verletzung noch nicht ganz fit. Deswegen habe ich Thomas eingewechselt“, so Pasanen. Die Red Bulls jetzt wie im Rausch ließen den Gästen kaum noch Luft zum Atmen, spielten auch bei einem Fünf-Tore-Unterschied immer noch offensiv und zielstrebig in Richtung Tor der Roosters und erzielten durch Neuzugang David Meckler sogar noch das 7:1 „Das war definitiv ein toller Start für mich. Mein erstes Spiel vor dieser Kulisse und dann gleich ein Tor das war einfach genial“, so Meckler. Jetzt begannen die Bullen zu zaubern und spielten die Roosters schwindelig. Die Gäste machten es ihnen allerdings auch nicht sonderlich schwer. Die Sauerländer resignierten bereits sichtbar, aber Alex Barta zeigte keine Gnade und sorgte mit dem 8:1 endgültig für ein Debakel aus Iserlohner Sicht.

Roosters-Coach Pasanen suchte in der anschließenden Pressekonferenz verzweifelt nach Erklärungen: „Wir waren heute physisch nicht gut drauf. München war uns heute in allen Belangen weit überlegen.“


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