8:3! Iserlohn Roosters besiegen EHC Red Bull München deutlichGrenier, Bailey und Whitney nicht zu stoppen

Das Münchner Tor stand unter Iserlohner Dauerbeschuss: Die Roosters gewannen mit 8:3. (Foto: dpa/picture alliance/RHR-FOTO)Das Münchner Tor stand unter Iserlohner Dauerbeschuss: Die Roosters gewannen mit 8:3. (Foto: dpa/picture alliance/RHR-FOTO)
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Es waren gerade einmal 66 Sekunden gespielt, als die Roosters zum ersten Mal jubeln durften. Casey Bailey schloss einen Zwei-auf-Eins-Konter ab. Kurz darauf nutzte Alexandre Grenier ein Powerplay-Situation zum 2:0 aus. Trevor Parks und Daryl Boyle konnten bis zur ersten Pause ausgleichen. Beide Mannschaften agierten mit viel Tempo und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch.

Nach dem 3:2 durch Grenier konnte der EHC noch zum 3:3 ausgleichen (25.). Doch ab diesem Zeitpunkt fielen nur noch Tore für die Sauerländer. Wieder einmal war es die erste Reihe mit Joseph Whitney, Bailey und Grenier, die die Gastgeber in Führung brachte. Jake Weidner sorgte kurz darauf mit dem 5:3 für einen Doppelschlag.

5:3 stand es auch zu Beginn des letzten Drittels, bis Jens Baxmann für die Roosters erhöhen konnte. Erneut war die vierte Reihe um Tim Fleischer und Jake Weidner am Tor beteiligt. Gästecoach Don Jackson setzte fünf Minuten vor Schluss auf Risiko und nahm nach einer Auszeit seinen Goalie Danny aus den Birken vom Eis. Joseph Whitney und Brody Sutter trafen noch ins leere Tor.

„Das Spiel war zu Beginn relativ wild. Unsere Offensive hat gut fuktioniert und ab dem zweiten Drittel auch unsere Defensive“, meinte Roosters-Kapitän Torsten Ankert nach dem Spiel bei MagentaTV. „Vielleicht ist das Ergebnis am Ende zu hoch, aber das kann uns egal sein, wir wollten eine Reaktion auf das Spiel in Nürnberg zeigen. Das ist uns glaube ich ganz gut gelungen“, fügte er hinzu. Auch Coach Brad Tapper zeigte sich sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Ich bin stolz, was die Mannschaft für eine Reaktion gezeigt hat“, meinte er nach dem Spiel.

Der EHC München hatte sich den Doppelpack in NRW mit Sicherheit anders vorgestellt und fährt nun mit null Punkten aus den Spielen in Düsseldorf und Iserlohn wieder zurück in die bayerische Landeshauptstadt. Weiter geht es für den aktuell Dritten der Südstaffel am Samstag gegen Köln. Die Iserlohn Roosters springen vorerst auf Rang drei und empfangen bereits am Freitag die Augsburger Panther.

Tore: 1:0 (1:06) Casey Bailey (Joseph Whitney), 2:0 (6:54) Alexandre Grenier (Joseph Whitney, Brent Aubin), 2:1 (13:26) Trevor Parks (PP1 Yasin Ehliz, Mark Voakes), 2:2 (15:09) Daryl Boyle (Trevor Parks, Andrew MacWilliam), 3:2 (23:29) Alexandre Grenier (Joseph Whitney, Casey Bailey), 3:3 (24:22) Yasin Ehliz (PP1 Christopher Bourque, Mark Voakes), 4:3 (30:33) Joseph Whitney (PP1 Alexandre Grenier, Casey Bailey), 5:3 (31:09) Jake Weidner (Marko Friedrich, Tim Fleischer), 6:3 (43:16) Jens Baxmann (Jake Weidner, Tim Fleischer), 7:3 (55:59) Joseph Whitney (EN Alexandre Grenier, Casey Bailey), 8:3 (58:42) Brody Sutter (EN Torsten Ankert, Andy Jenike.

Strafminuten: Iserlohn 8, München 12.


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