6:1 gegen Augsburg - Saisonaus für Engelhardt

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Nach torlosem ersten Drittel eröffnete Christoph Schubert (25.) im Powerplay das Toreschießen. Colin Murphy (28.) legte wenig später nach, ehe Noah Clarke (30.) der Anschluss gelang. Doch nur 20 Sekunden später war es Alexander Dotzler (31.) vorbehalten, den Spielstand auf 3:1 zu erhöhen. Die Freezers machten weiter Druck und erzielten durch JP Côté (39.) den vierten Treffer, Thomas Oppenheimer (43.) baute die Führung kurz nach dem zweiten Seitenwechsel aus. Zehn Minuten vor der Schlusssirene besiegelte Michel Ouellet (50.) den 6:1-Endstand. Am Montag reisen die Hamburg Freezers um 9 Uhr per Bus nach Ingolstadt, wo sie am Dienstag, 1. März um 19.30 Uhr beim ERC antreten. Das nächste Heimspiel steigt dann am Freitag, 4. März um 19.30 Uhr in der o2 World Hamburg gegen die Krefeld Pinguine.

Die Freezers werden bis zum Saisonende auf Brett Engelhardt verzichten müssen. Der 30-jährige Stürmer zog sich am Sonnabend im Training einen Bruch des rechten Mittelfußes zu und wird dem DEL-Club voraussichtlich 6 bis 8 Wochen fehlen. Das ergab eine Untersuchung im Marienkrankenhaus Hamburg am Sonnabendabend.

„Das ist natürlich besonders bitter, vor allem zu diesem kritischen Zeitpunkt der Saison. Am meisten schmerzt, dass ich meinem Team nun nicht mehr helfen kann und tatenlos vom Spielfeldrand zusehen muss. Ich hoffe, schnell wieder fit zu werden, um in der kommenden Spielzeit von Anfang an wieder alles geben zu können“, so Engelhardt, der im Sommer 2010 aus Augsburg an die Elbe wechselte und mit 21 Toren und 17 Vorlagen in 45 Spielen zweitbester Scorer der Freezers ist. Die Verletzung des US-Amerikaners wird konservativ behandelt.

Stimmen

Benoit Laporte (Trainer Hamburg Freezers): „Wir haben ähnlich gut wie in Düsseldorf gespielt, heute aber besser in der Defensive gestanden. Im ersten Drittel war das Spiel noch ausgeglichen, dann haben wir mit Spielfreude und Einsatz agiert. Unzufrieden bin ich mit dem Verhalten der Panther, die es in den letzten Minuten nur darauf angelegt haben, einen unserer Jungs zu verletzen. Das gehört sich nicht, schon gar nicht so kurz vor den Playoffs!“

Larry Mitchell (Trainer Augsburger Panther): "Hamburg hat bis auf die ersten zwanzig Minuten so Eishockey gespielt, wie es sein sollte – mit Kampf, Leidenschaft und Ehrgeiz. Wir wollten Druck ausüben, auf Abpraller lauern und so zum Torerfolg kommen. Das war nicht der Fall. Zu viele Spieler haben sich aufgegeben. Einige von ihnen werden nach diesen Leistungen nächstes Jahr nicht mehr in Augsburg spielen."

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