5:1-Erfolg gegen Köln

Schafft es Manuel Klinge?Schafft es Manuel Klinge?
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Ob es nun eine Trotzreaktion

nach der ersten Punktspiel-Niederlage seitens der Kassel Huskies, oder

doch Unvermögen von Seiten der Kölner Haie war, dürfte den knapp

300 mitgereisten Kasseler Eishockeyfans egal sein. Sie durften sich

am Sonntagnachmittag über einen nie gefährdeten 5:1 (3:0; 0:0; 2:1)-

Sieg ihrer Schlittenhunde über die Kölner Haie freuen. Einen Sieg

in der Kölnarena hatte es für die Huskies zuletzt in 2003. Für die

Haie indes, war die heutige Niederlage bereits die fünfte der noch

jungen Saison. 

Entsprechend standen die Kölner

bereits vor der Partie mit dem Rücken zur Wand. Vier Niederlagen in

vier Spielen – da sollte nun endlich mal ein Sieg her. Doch keine

fünfzehn Minuten waren gespielt, da war die Messe eigentlich schon

gelesen: Durch Tore von Auger (5.), Wood (12.) und Tallaire in Überzahl

(15.) führten die Huskies zu diesem Zeitpunkt bereits mit 3:0. Die

Kölner Defensive hatte dem Sturm des Aufsteigers einfach nicht genug

entgegenzusetzen, beging stattdessen immer wieder Fehler, die die Huskies

sogleich für sich nutzen konnten. 

Auch zu Beginn des zweiten

Abschnitts bekamen die Gastgeber ihre Gegner nicht unter Kontrolle.

Die Huskies zeigten ihrerseits, wie eingespielt und clever sie agieren

können. Erst zur Mitte des zweiten Drittels, als die Schlittenhunde

sich schon auf das Verwalten des 3:0-Vorprungs konzentrierten, kamen

die Haie einige Male mit guten Chancen vor den Kasten von Boris Rousson.

Zählbares wollte aber in diesem Abschnitt auf beiden Seiten nicht herausspringen.  

Um das Spiel im letzten Drittel

noch zu drehen, hätte es von Kölner Seite aus einen wahren Sturmlauf

gebraucht. Der blieb allerdings aus. Stattdessen konnten die Huskies

die Führung zwischenzeitlich auf fünf Zähler ausbauen. Dabei zeigte

die erste Reihe der Kasseler, dass sie sich nun offenbar gefunden hat:

Wieder der Ex-Kölner Tallaire – diesmal mit zwei Mann mehr auf dem

Eis -und Kapitän Boisvert sorgten für das 5:0. In den letzten zehn

Minuten taten beide Mannschaften nur noch das Nötigste, auch wenn die

Haie in der 52. Minute durch Piros immerhin noch zum 1:5-Ehrentreffer

kamen. 

Während die mitgereisten Huskies-Fans

ihre Mannschaft feierten, machten die 8000 Kölner Anhänger ihrem Unmut

lautstark Luft. Die Pfiffe und Schmähgesänge von den Rängen nach

der fünften Niederlage im fünften Spiel deuten nun möglicherweise

gar auf personelle Konsequenzen bei den Haien hin. 

Den Kassel Huskies kann das

egal sein. Der Aufsteiger steht nach drei Siegen aus vier Spielen mit

nunmehr neun Punkten im oberen Tabellendrittel. Das war – auch nach

nur vier Spielen – so nicht zu erwarten. Schön zu sehen auch, dass

die Mannschaft nach der unnötigen Niederlage gegen Augsburg am Freitag

nicht den Kopf hat hängen lassen, sondern auch in Köln von der ersten

Minute an selbstbewusst agiert hat. Wenn man weiter so wenig Angst vor

scheinbar großen Gegnern zeigt, dürften die Huskies in dieser Spielzeit

noch für einige Überraschungen gut sein. 

Leona Malorny 


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