50 Tore: Größere Angriffszonen machen sich bezahltDer 4.Spieltag der Deutschen Eishockey Liga kompakt

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Ergebnisse mit vielen Toren sind innerhalb der Deutschen Eishockey Liga keine Mangelware mehr. "Die größeren Angriffszonen sind für aggressiv offensiv spielende Mannschaften vom Vorteil!", war das Credo der DEL-Trainer vor dem Beginn der aktuellen Spielzeit. Und sie münzen dies gegenwärtig in Tore um. Insgesamt 50 Treffer fielen am 4.Spieltag.

Der Spieltag in der Übersicht:

ERC Ingolstadt – Krefeld Pinguine 6:3 (1:1; 5:2; 0:0)

Ein furioses Mitteldrittel des Meisters sicherte den ersten Heimsieg. Zwar gigen die Gäste zunächst durch Adam Courchaine in Führung, Petr Taticek wusste aber drei Minuten später eine Antwort. Was nach dem ersten Pausentee folgte waren die verrückten 189 Sekunden, in denen die Gastgeber mit vier Toren letztendlich den Sieg festigten. Zwar konnten Istvan Sofron und Andreas Driendl mit dem 2:5 und 3:5 noch Ergebnis-Kosmetik betreiben, Ryan MacMurchy stellte aber in der 39.Spielminute vor nur 2762 Zuschauern schon den Endstand her.


EHC Red Bull München – Düsseldorfer EG 4:3 (2:0; 1:1; 1:2)

Die roten Bullen behalten – wenn auch nur knapp – ihre weisse Weste. Daryl Boyle, sowie der doppelte Torschütze Mads Christen ließen binnen der ersten 21 Minuten vor den 3100 Zuschauern recht schnell an einen Heimsieg glauben. Selbst nach dem Anschluss von Michael Davis konnten die Münchner durch Michael Wolf wieder den alten Abstand herstellen. Jedoch kamen die Düsseldorfer noch einmal zurück ins Spiel und verkürzten bis zu sieben Sekunden vor Spielende noch auf 3:4.


Iserlohn Roosters – Eisbären Berlin 2:5 (0:2; 1:1; 1:2)

Die Eisbären konnten nun auch auswärts ihre ersten Punkte einfahren. Bei dem wohl nie gefährdeten Sieg der Berliner erzielte zunächst Ex-Rooster Mark Bell den ersten Treffer. Beim 2:0 konnte Eisbären-Neuzugang Antti Miettinen seinen ersten Treffer im zweiten Spiel verbuchen. Nach dem 3:0 durch Barry Tallackson trug sich mit Derek Whitmore auch ein Iserlohner in die Torschützenliste ein. Den alten Abstand stelle jedoch Matt Foy wieder her. Im letzten Abschnitt war es erneut Whitmore, der den Puck im Berliner Gehäuse unterbringen konnte. Aber auch hier wussten die Berliner durch Julian Talbot mit dem 5:2-Endstand eine Antwort.


Thomas Sabo Ice Tigers – Augsburger Panther 5:1 (2:0; 1:1; 2:0)

Doppelt bitter für die Panther, dass sie ihre weisse Weste gerade beim Erzfeind in Nürnberg verlieren. Bereits nach 155 Sekunden stand es für die Ice Tigers durch Tore von Fredrik Eriksson sowie Steven Reinprecht 2:0. Zwar gelang den Fuggerstädtern zum Beginn des Mittelabschnutts durch James Bettauer der Anschluss, Marius Möchel im zweiten Drittel, sowie zwei Tore vom gebürtigen Augsburger Alexander Obliner im dritten Abschnitt machten den 5:1-Erfolg der Franken perfekt!


Schwenninger Wild Wings - Straubing Tigers 6:1 (0:0; 3:1; 3:0)

Die Wild Wings kommen in Fahrt. Nach einem wohl von den Toren her schleppenden ersten Abschnitt ging es im Mittelabschnitt hoch her. Innerhalb von 128 Sekunden gingen die Schwarzwäler nach Toren von Ryan Caldwell, Thomas Pielmeier und Derek Dinger mit 3:0 in Führung. Zwar gelang kurz darauf der Anschluss durch Blaine Down, Sharp MacGregor (2x) sowie Jonathan Matsumoto machten aber mit den Toren 4, 5 und 6 letztendlich kurzen Prozess.

Hamburg Freezers - Kölner Haie 1:3 (1:1; 0:2; 0:0)

Die Zeiten für die Freezers bleiben hart. Auch nach vier Spieltagen haben die Hanstestädter noch kein Spiel gewonnen - nur der Durchhaltewillen scheint momentan wichtig zu sein. Adam Mitchell konnte die Gastgeber zwar in Führung bringen, Charlie Stephens, Alexander Sulzer sowie Ex-Freezer John Tripp mit seinem 150.DEL-Treffer machten alle Hoffnungen bei den Hamburgern den Gar aus.