4:3 gegen die Adler: Eisbären kämpfen und siegen

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Als hätten die Berliner nicht schon genug Probleme ihre Langzeit-Verletzten Richie Regehr sowie Jeff Friesen zu kompensieren, so mussten auch noch André Rankel und Florian Busch aufgrund ihrer dritten Disziplinarstrafe zuschauen. Allerdings gab es auch einen Lazarett-Abgang, denn Mads Christensen konnte nach seinen beiden Gehirnerschütterungen wieder agieren.

Eine weitere wichtige Person fehlte aber hinter der Bande. Co-Trainer und Dynamo-Urgestein Hartmut Nickel musste nach einer kurzen Krankheit noch etwas kürzer treten und verfolgte das Spiel zusammen mit Manager Peter John Lee etwas komfortabler von Loge 301 aus.

Von dort aus sah Nickel ein kämpferisches Spiel beider Mannschaften, wo die Mannheimer kurz vor Ende des ersten Drittels in Führung gehen konnten. Dieser Treffer war die Folge eines anscheinenden Missverständnisses in der Berliner Defensive. Eigentlich auch kein Wunder, denn die Reihen mussten aufgrund der bereits beschriebenen Ausfälle neu zusammengestellt werden. Abstimmungsprobleme scheinen dort vorprogrammiert. So nutzte Francois Methot (18.Spielminute), fast schon verlegen, die Chance vor Berlins Torhüter Rob Zepp zur Führung.

Auch der zweite Abschnitt gestaltete sich ausgeglichen. Allerdings mit dem Fakt, dass nun auch die Hausherren trafen. Derrick Walser (27.) konnte im Powerplay an der blauen Linie mit einer Direktabnahme Mannheims Freddy Brathwaite zum Ausgleich überwinden. Nur wussten die Mannheimer ebenfalls wieder eine Antwort. Dabei kam ihnen aber etwas der Zufall zur Hilfe, denn in ihrem ersten Überzahlspiel nutzte Craig MacDonald (37.) einen Bandenabpraller um seine Adler wieder in Führung zu bringen.

Voll auf ihre Kosten kamen die 14200 Zuschauer in der ausverkauften o2 World im dritten Drittel. Nicht nur der viel umjubelte Ausgleich von Jimmy Sharrow (43.) konnte die Freude wieder erwecken, auch Steve Walker (49.) setzte noch einen drauf und schoss die Eisbären erstmals in dieser Partie in Führung. Zwar gab es danach noch den Ausgleich von Mannheims Verteidiger Sven Butenschön (50.), Chris Hahn (53.) konnte aber im Powerplay die Berliner Führung wieder herstellen. Der Rest: Spannung pur!



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