2:4 - Dritte Adler-Niederlage im vierten Derby

Klare Worte bei den AdlernKlare Worte bei den Adlern
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Im vierten Derby zwischen Mannheim und Frankfurt kassierten die Adler am

Sonntagmittag die dritte Niederlage. Mit 2:4 mussten sich die Cracks von

Headcoach Helmut de Raaf den bissigen Löwen am Ende geschlagen geben. Einmal mehr erlebten die 7.000 Zuschauer in der ausverkauften Frankfurter

Eissporthalle eine hitzige Partie, in der am Ende die größere Effizienz der Hessen im Powerplay ausschlaggebend war. Devin Edgerton und René Corbet

erzielten die beiden Adler-Tore zwar in Überzahl, doch mangelte es der

Mannheimer Mannschaft bei insgesamt dreieinhalb Minuten doppelter Überzahl

an Kaltschnäuzigkeit, um schon im ersten Drittel eine bessere

Ausgangsituation zu schaffen.

Das Spiel zwischen den beiden Kontrahenten, die sich am zweiten Weihnachtsfeiertag in Mannheim erst eine ruppige Auseinandersetzung

geliefert hatten, begann relativ ruhig, keiner wollte den ersten Fehler

machen. Erst die ersten Strafen gegen beide Teams brachten etwas mehr Rasanz

ins Spiel. Bei 4:4 auf dem Eis war mehr Platz und die ersten Chancen ergaben

sich. Doch beide Goalies - Richard Shulmistra stand heute im Adler-Kasten,

Ian Gordon bei den Lions - behielten den Überblick.

Als die Adler Mitte des ersten Abschnitts dann in Unterzahl gerieten,

verstärkten die Lions den Druck und kamen auch prompt zur Führung durch Dwayne Norris. Bei einer weiteren angezeigten Strafe gegen die schon

dezimierten Mannheimer traf der Kanadier im Nachschuss zur Frankfurter

Führung. In der Folge die Adler mit weiteren vermeidbaren Strafzeiten. In der 16. Minute ließ sich Patrick Lebeau nicht zwei Mal bitten und nutzte das

Powerplay zur bis dahin beruhigenden Führung. Die Adler kurz vor der

Drittelpause dann mit der großen Möglichkeit zum Anschluss. Nachdem Gosselin

Tomas Martinec niedergestreckt hatte und dafür eine fünfminütige Strafe

erhielt, Michael Bresagk zudem auf der Strafbank Platz nahm, agierten die

Adler 120 Sekunden in doppelter Überzahl. Doch leider gelang es nicht, den

Frankfurter Goalie ernsthaft in Gefahr zu bringen.

Im zweiten Drittel sahen die Zuschauer ein recht einseitiges Spiel. Die Lions beherrschten die Szenerie und kamen schnell zum dritten Treffer. Einen

Wechselfehler der Adler nutzte Hackert, der alleine auf das Tor von Richard

Shulmistra zulief und dem Adler-Keeper mit einem flachen Schuss ins kurze Eck keine Chance ließ. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer durch Devin

Edgerton (37.) brachte die Lions aber auch nicht mehr aus der Ruhe. Erneut

in Überzahl stellte Dwayne Norris mit seinem zweiten Treffer den alten

Abstand wieder her. Auch in diesem zweiten Abschnitt verstanden es die Adler

nicht, eine gut einminütige doppelte Überzahl zu einem weiteren Treffer zu

nutzen. Das letzte Drittel brachte lediglich noch eine Ergebnisverbesserung. Mit

seinem 22. Saisontreffer verkürzte René Corbet knapp vier Minuten vor

Schluss auf 2:4. (adler-mannheim.de)

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