2:1-Sieg gegen die Haie - Adler gleichen aus

Klare Worte bei den AdlernKlare Worte bei den Adlern
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Mit einem 2:1 (0:0, 2:1, 0:0)-Heimsieg vor ausverkauftem Haus haben die Mannheimer Adler die Serie gegen die Kölner Haie wieder ausgeglichen. Wie schon zwei Tage zuvor in Köln war das Überzahlspiel entscheidend. Sowohl der Treffer von Mirko Lüdemann zum 0:1 als auch die Tore von Tomas Martinec und Rick Girard fielen in Überzahl. Spiel drei steigt am Samstag in Köln.

Die Adler begannen die Partie wie zwei Tage zuvor in Köln. Das Heft in die Hand nehmend versuchten sie die Kölner Haie in deren eigenem Drittel zu beschäftigen, ohne zu offensiv in Kontergefahr zu laufen. Christoph Ullmann im ersten Versuch und Tomas Martinec im Nachschuss scheiterten in der 16. Minute, ebenso zwei Minuten später Jeff Shantz. Der Kanadier verpasste am langen Pfosten stehend den scharfen Pass von Colin Forbes.

Tomas Martinec war selbst wohl überrascht, wie viel Platz er plötzlich frei vor dem Tor von Robert Müller stehend hatte. Martinec zögerte zu lange, bis Müller wieder auf dem Posten war - vergeben war die Führungschance in der 25. Minute. Das rächte sich in der 27. Minute: Mirko Lüdemann traf beim zweiten Kölner Powerplay zum 0:1. Doch unter dem zunehmenden Druck der Adler leisteten sich die Gäste Strafen, alleine sechs im zweiten Drittel. Die Adler nutzten die Gelegenheit. Erst machte Tomas Martinec seine vergebene Chance wieder gut und liess Müller alleine vor dem Tor keine Chance (1:1, 35.). Zwei Minuten später fälschte Colin Forbes den Schlagschuss von Rick Girard zum 2:1 ins Tor der Haie ab. Gleich zwei Kölner sassen zu diesem Zeitpunkt auf der Strafbank.

Im letzten Drittel hatte Schiedsrichter Rick Looker weniger Grund, Strafen zu verteilen. Der US-Amerikaner leitete die Partie seit Mitte des zweiten Drittels alleine, nachdem sein Kollege Martin Reichert mit Verdacht auf Kreuzbandriss ausgeschieden war.

Die Adler behielten das Heft in der Hand, liessen den Gästen im Schlussdrittel keine ersthafte Torchance mehr. Dagegen verpassten auf der anderen Seite Ancicka (50., Überzahl), Kink (54.) und Hackert (56.) die frühzeitige Vorentscheidung. Doch auch so brachte die Mannschaft von Dave King das 2:1 sicher über die Zeit und glich die Viertelfinalserie damit zum 1:1 aus. (adler-mannheim.de)