20 Tore für den guten Zweck

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Die monatelange Vorbereitungszeit der Organisatoren hat sich gelohnt. Vor geschätzten 600 Zuschauern hatten nicht nur die Spieler merklich ihren Spaß. Da es kein Ticketing-System gab, liegen exakte Zahlen noch nicht vor.

Da 100 Prozent des Eintritts an den Verein „Freude durch Helfen“ gehen, darf sich dieser wohl über rund 3000 Euro freuen. Die Scheckübergabe soll im Laufe der kommenden Woche erfolgen.

Vollauf zufrieden zeigte sich auch Rainer Schuster, einer der Organisatoren: „Hat mich total gefreut, unsere Arbeit hat sich gelohnt. Und in Verbindung mit dem Gäubodenvolksfest  ist das natürlich eine Supersache.“ Etwas wehmütig ergänzt er: „200 oder 300 Zuschauer mehr hätten es schon noch sein dürfen.“

Vor dem Spiel stand zur Diskussion, ob man aus der Veranstaltung eventuell einen jährlichen Event macht. Das wollte man natürlich auch von der Zuschauerresonanz abhängig machen. Schuster zu dem Thema: „Wir machen das jetzt jedes Jahr. Die ganze Veranstaltung ist durch unseren Verein finanziell gedeckt und den Eintritt spenden wir.“

Vor Spielbeginn einigte man sich auf ein paar Regelanpassungen. So wurden z.B. keinen Strafzeiten ausgesprochen, sondern jedes regelwidrige Verhalten führte zu einem Penalty. Von den vier Strafschüssen wurde jedoch keiner verwandelt. Ursprünglich wollte man die Drittel zu je 14 Minuten spielen. Nach dem ersten Abschnitt ging man jedoch wieder zu den sonst üblichen 20 Minuten über. Die alten Herren hatten offenbar mehr Luft, als sie sich selbst zutrauten.

Und in der Tat, phasenweise hatte das Spiel durchaus Oberliganiveau. Natürlich merkte man dem ein oder anderen an, dass er länger keine Schlittschuhe mehr getragen hatte. Und so mancher musste das ein oder andere Kilo mehr als früher mit sich rumschleppen. Aber bei allen konnte man erkennen, dass sie nicht erst seit gestern Eishockey spielen.

Die Straubinger Oldies konnten auch gleich noch zwei nicht angekündigte Extraspieler auf das Eis schicken. Zum einen war dies der sportliche Leiter der Straubing Tigers, Jason Dunham, der wie zu seinen besten Zeiten mit viel Einsatz und Leidenschaft agierte. Und zum anderen war es der neue Cheftrainer der Tigers, Dan Ratushny, der offenbar nicht nur schnelles Spiel von seinen Mannschaften verlangt, sondern dieses auch gleich selber vorgemacht hat.

Unterm Strich half aber auch diese Verstärkung nichts. Konnten die Straubinger die ersten beiden Drittel noch ausgeglichen gestalten, hatte die Nationalmannschaft im Schlussabschnitt nicht nur den sprichwörtlichen, längeren Atem.

Der Spaß stand allen Spielern ins Gesicht geschrieben und so wundert es nicht, dass man sich bei einem Tor nicht auf den Schützen einigen konnte. Erfolgreich waren Boiger (2), Römer (2), Glattenbacher, Schütz, Berwanger (2), Lehner, Betz und Wagner für die Nationalmannschaft, sowie Vöst, Penzkofer, Galneder (2), Werner, Lang, Lermer und Doll für die Straubinger.

Auch Ex-EHC-Straubing-Stürmer und Hauptschiedsrichter Rudi Altmann machte ein Späßchen. Er wollte partout einen Videobeweis, zu dumm nur das keine Videoanlage in Betrieb war.

Was bleibt, ist die kleine Ergänzung der nutznießenden Organisation: „Freunde durch Eishockey – Freude durch Helfen“.


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