20 Prozent der Stadionkapazität: Zuschauer zugelassenNRW kippt 30-Mann-Regel

Künftig dürfen wieder Fans in die Stadien – zunächst aber nur 20 Prozent der jeweiligen Kapazität der Sportstätte.  (Foto: dpa/picture alliance)Künftig dürfen wieder Fans in die Stadien – zunächst aber nur 20 Prozent der jeweiligen Kapazität der Sportstätte. (Foto: dpa/picture alliance)
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Heute haben sich die Bundesländer darauf geeinigt, dass nun wieder Zuschauer in die Stadien dürfen. Anlass ist sicherlich der Start der Fußball-Bundesliga am kommenden Wochenende. Die Regelung soll aber auch für andere bundesweit ausgetragenen Teamsportarten wie eben Eishockey gelten. So ist ein „sechswöchiger Testbetrieb“ geplant. 20 Prozent der Zuschauerkapazität der jeweiligen Sportstätte sollen zunächst erlaubt sein. In den Stadien und Sporthallen gelten dann strenge Hygienevorschriften. Bis zum Erreichen des jeweiligen Platzes müssen Mund-Nasen-Masken getragen werden. Außerdem gelten weiterhin die Abstandsregeln.

Sollte es vor Ort zu einem erhöhten Infektionsgeschehen kommen, werden Zuschauer zum jeweiligen Spiel nicht zugelassen.

Diese Regelungen gelten für bundesweite Ligen. Ab den jeweiligen Regionalligen sind dann wieder die betreffenden Bundesländer für die Zuschauerregelung verantwortlich.

Zudem wird – zumindest in Nordrhein-Westfalen – die so genannte 30-Personen-Regel gekippt. Bislang durften insgesamt nur 30 Spielerinnen oder Spieler einschließlich Schiedsrichter an einem Spiel teilnehmen. In der Mitteilung des Landes NRW heißt es dazu: „Auch die Regelung zur Anzahl von Teilnehmenden bei nicht kontaktfreiem Sport wurde zugunsten von Sportarten mit außergewöhnlichen Mannschaftsgrößen dahingehend erweitert, dass nun alle Spielerinnen oder Spieler, die die jeweilige Sportart erfordert, am Spiel teilnehmen können – auch wenn sie die Höchstzahl von 30 überschreitet.“

Eine für das Eishockey nicht gerade unerhebliche Nachricht.