15 Tore! Berlin gewinnt Schützenfest in VerlängerungDEL kompakt

Florian Busch entschied das 15-Tore-Spektakel in Schwenningen zu Gunsten der Eisbären Berlin. (Foto: Imago)Florian Busch entschied das 15-Tore-Spektakel in Schwenningen zu Gunsten der Eisbären Berlin. (Foto: Imago)
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Ein unfassbares Spiel: Mit 8:7 nach Verlängerung setzten sich die Eisbären Berlin bei den Schwenninger Wild Wings durch. Düsseldorf feiert 7:1-Kantersieg gegen Hamburg. Der DEL-Sonntag im Überblick.

Schwenninger Wild Wings – Eisbären Berlin 7:8 (3:2, 2:1, 2:4, 0:1) n.V.

Tag der offenen Tür in Schwenningen: Der SERC ging bis zur zwölften Minute mit 3:1 durch Jiri Hunkes und zweimal Ashton Rome (bei einem Gegentor von Spencher Machacek) in Führung, ehe die Eisbären noch einmal herankamen und in der 24. Minute das 3:3 markierten. Für Berlin waren Petr Pohl und Marcel Noebels erfolgreich. Doch die Wild Wings zogen auf 5:3 davon. Simon Danner (26.) und Damien Fleury (33.) erzielten dabei die Schwenninger Powerplaytore drei und vier in diesem Spiel. Doch der Wahnsinn ging weiter: Innerhalb der ersten fünf Minuten des Schlussdrittels drehten Michael DuPont, Sven Ziegler und Barry Tallckson die Partie. Sechs Minuten vor Ende glich Will Acton tatsächlich zum 6:6 aus, doch nur 18 Sekunden später lag Berlin nach einem Tor von Petr Pohl wieder vorne. Apropos Wahnsinn: Zehn Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit traf Andreé Hult zum 7:7, nachdem SERC-Trainer Helmut de Raaf seinen sechsten Feldspieler gebracht hatte. Kurz vor Ende der Verlängerung entschied Florian Busch die Partie für Berlin. Für Eisbär Marcel Noebels war das Spiel nach knapp 29 Minuten vorbei: Er kassierte eine Spieldauerstrafe gegen eines Checks gegen den Kopf- und Nackenbereich.

Tore: 1:0 (4:34) Jiri Hunkes (Hannu Pikkarainen, Marcel Kurth), 1:1 (6:40) Spencer Machacek (Petr Pohl, Jullian Talbot), 2:1 (9:04) Ashton Rome (Will Acton/5-4), 3:1 (11:37) Ashton Rome (Andreé Hult, Will Acton/5-4), 3:2 (19:34) Petr Pohl (Jullian Talbot, Henry Haase), 3:3 (23:30) Marcel Noebels, 4:3 (26:00) Simon Danner (Yan Stastny, Sascha Goc/5-4), 5:3 (32:48) Damien Fleury (Will Acton, Sascha Goc/5-4), 5:4 (41:40) Michael DuPont (Barry Tallackson/5-3), 5:5 (42:25) Sven Ziegler (Darin Olver), 5:6 (44.37) Barry Tallackson (Sven Ziegler, Constantin Braun), 6:6 (53:51) Will Acton (Yan Stastny, Ashton Rome), 6:7 (54:09) Petr Pohl (Jullian Talbot, André Rankel), 7:7 (59:50) Andreé Hult (Will Acton, Sascha Goc/6-5), 7:8 (64:21) Florian Busch (Henry Haase, Petr Pohl). Strafen: Schwenningen 12, Berlin 16 + 5 + Spieldauer (Marcel Noebels). Zuschauer: 3788.

Krefeld Pinguine – EHC Red Bull München 1:2 (0:1, 0:0, 1:1)

Die Krefeld Pinguine stehen auch weiterhin auf dem letzten Platz der DEL. Einer der Knackpunkte des Spiels: Trotz zahlreicher Powerplaysituationen trafen die Gastgeber bei numerischer Überlegenheit nicht – im Gegenteil: Das 2:0 für München erzielte Mads Christensen in Unterzahl. Zuvor hatte Jason Jaffray das erste Münchner Tor markiert. Für Krefeld war nur Martin Schymainski erfolgreich. Der KEV biss sich zumeist an Red-Bulls-Goalie Danny aus den Birken die Zähne aus. Einmal musste der Videobeweis her, doch auch hier hieß die Entscheidung: Kein Tor für Krefeld. Münchens Jérôme Samson kassierte in der 53. Minute eine Spieldauerstrafe wegen hohen Stocks.

Tore: 0:1 (3:01) Jason Jaffray (Michael Wolf, Daryl Boyle), 0:2 (48:49) Mads Christensen (Dominik Kahun, Florian Kettemer/4-5), 1:2 (51:16) Martin Schymainski. Strafen: Krefeld 12 + 10 (Christian Kretschmann), München 22 + 10 (Mads Christensen) + 10 (Maximilian Kastner) + 5 + Spieldauer (Jérôme Samson). Zuschauer: 3279.

Augsburger Panther – Kölner Haie 4:3 (1:1, 3:1, 0:1)

Die Kölner Haie kommen einfach nicht vom Fleck. Nach der Derbypleite gegen Düsseldorf musste sich der KEC auch in Augsburg geschlagen geben. Alexander Weiß brachte die Domstädter zwar in Führung, doch zweimal Benjamin Hanowski und einmal James Bettauer drehten die Partie. Patrick Hagers Anschlusstreffer beantwortete Thomas Jordan Trevelyan mit dem 4:2 für die Panther – drei Sekunden vor der zweiten Pause. Ryan Jones gelang zwar 13 Sekudnen nach Beginn des letzten Drittels der Anschlusstreffer, doch für Punkte reichte es bei den Haien nicht mehr.

Tore: 0:1 (7:06) Alexander Weiß (Andreas Falk), 1:1 (19:10) Benjamin Hanowski (Jonathan Matsumoto, Thomas Jordan Trevelyan/5-4), 2:1 (20:54) Benjamin Hanowski (Thomas Jordan Trevelyan, Jonathan Matsumoto), 3:1 (25:01) James Bettauer (Adrian Grygiel, Ivan Ciernik), 3:2 (37:22) Patrick Hager (Philip Gogulla, Fredrik Eriksson), 4:2 (39:57) Thomas Jordan Trevelyan (Jonathan Matsumoto/5-4), 4:3 (40:13) Ryan Jones (Philip Gogulla, Patrick Hager). Strafen: Augsburg 12, Köln 14. Zuschauer: 4597.

Düsseldorfer EG – Hamburg Freezers 7:1 (3:0, 0:0, 4:1)

Für die Düsseldorfer EG lief es dagegen nach dem Derby auch weiterhin gut. Tim Schüle brachte die Hausherren in der sechsten Minute in Führung, ehe Travis Turnbull den Spielstand innerhalb von 35 Sekunden auf 3:0 stellte (17., 18.). Im Schlussabschnitt nutzt Thomas Oppenheimer zwar ein Powerplay, um Hamburg heranzubringen (47.), doch Eduard Lewandowski brachte Düsseldorf nur 39 Sekunden später endgültig auf die Siegerstraße. Danach machten Norm Milley (49.), Ken Andre Olimb (50.) und Rob Collins (60.) das Debakel für Hamburg perfekt.

Tore: 1:0 (5:14) Tim Schüle (Ken Andre Olimb), 2:0 (16:46) Travis Turnbull (Timothy Conboy, Daniel Kreutzer), 3:0 (17:21) Travis Turnbull (Eduard Lewandowski, Alexander Preibisch), 3:1 (46:12) Thomas Oppenheimer (Mathieu Roy, Martin Sertich/5-4), 4:1 (46:51) Eduard Lewandowski (Alexander Preibisch, Travis Turnbull), 5:1 (48:47) Norman Milley (Tim Schüle), 6:1 (49:28) Ken Andre Olimb (Timothy Conboy), 7:1 (59:40) Robert Collins (Corey Mapes, Eduard Lewandowski/5-4). Strafen: Düsseldorf 10, Hamburg 8. Zuschauer: 6146.

Straubing Tigers – ERC Ingolstadt 2:4 (0:1, 2:2, 0:1)

Straubing musste sich nach der deutlichen Pleite am Freitag auch daheim dem ERC Ingolstadt geschlagen geben. Benedikt Kohl brachte den Vizemeister in Führung, ehe Maury Edwards 17 Sekunden nach Beginn des Mittelabschnitts ausglich. Auch die zweite Panther-Führung durch Brian Salcido (28.) konnten die Tigers beantworten: Ryan Bayda traf zum 2:2. Doch Petr Taticek (38., Überzahl) und erneut Salcido (41.) sorgten erstmals im Spiel für eine Zwei-Tore-Führung des ERC, bei der es bis zum Ende blieb.

Tore: 0:1 (10:40) Benedikt Kohl (Thomas Pielmeier), 1:1 (20:17) Maury Edwards (Michael Connolly/5-4), 1:2 (27:11) Brian Salcido (Daniel Irmen, Alexander Barta/5-4), 2:2 (33:40) Ryan Bayda (Mike Hedden), 2:3 (37:37) Petr Taticek (5-4), 2:4 (40:50) Brian Salcido (Alexander Barta). Strafen: Straubing 8, Ingolstadt 8. Zuschauer: 4491.

Thomas Sabo Ice Tigers – Grizzlys Wolfsburg 1:3 (1:1, 0:2, 0:0)

Die Wolfsburger verbuchten im Kampf um Platz zehn ein wichtiges Sechs-Punkte-Wochenende. Leonhard Pföderl hatte Nürnberg noch in Führung gebracht (6.), doch dann zogen die Niedersachsen bis zur zweiten Pause nach Treffern von Vincenz Mayer, Tyson Mulock und Mark Voakes auf 3:1 davon. Diesen Vorsprung brachten die Wolfsburger schließlich nach Hause.

Tore: 1:0 (5:39) Leonhard Pföderl (Daniel Heatley, David Steckel), 1:1 (11:45) Vincenz Mayer (Timothy Hambly), 1:2 (21:51) Tyson Mulock (Robert Bina, Jeffrey Likens), 1:3 (35:24) Mark Voakes (Jeffrey Likens/5-4). Strafen: Nürnberg 12 + 10 (Kurtis Foster), Wolfsburg 18. Zuschauer: 4062.

Iserlohn Roosters – Adler Mannheim 2:3 (0:0, 1:2, 1:0, 0:1) n.P.

Zweimal gingen die Mannheimer – durch Andrew Joudrey und Kai Hospelt – in Führung. Davon ließen sich die Sauerländer nicht aufhalten. Das zwischenzeitliche 1:1 erzielte Brodie Dupont, ehe Michel Périard in der 53. Minute die Verlängerung erzwang. Im Penaltyschießen entschied Jamie Tardif die Partie für die Gäste.

Tore: 0:1 (24:58) Andrew Joudrey (Christopher Fischer, Brandon Yip), 1:1 (32:24) Brodie Dupont (Mike York/5-4), 1:2 (33:56) Kai Hospelt (Ryan MacMurchy, Sinan Akdag/5-4), 2:2 (52:57) Michel Périard (Luigi Caporusso/5-4), 2:3 (65:00) Jamie Tardif (entscheidender Penalty). Strafen: Iserlohn 12, Mannheim 22. Zuschauer: 4119.

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