1:0-Derbysieg gegen die Krefeld Pinguine

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Die Kölner Haie haben sich nach

zuletzt drei Niederlagen in Folge einen 1:0-Sieg gegen die Krefeld Pinguine

gesichert. Vor 14.142 Zuschauern präsentierte sich vor allem Travis Scott in

guter Form und verbuchte seinen ersten Shutout im Haie-Dress.

In den ersten zehn Minuten der

Partie erspielten sich beide Teams immer wieder gute Tormöglichkeiten. Ivan

Ciernik kam nach schöner Piros-Vorarbeit in der zweiten Minute zur ersten guten

Einschussmöglichkeit, die Reto Pavoni durch sein gutes Stellungsspiel jedoch

parieren konnte.

Nur drei Minuten später stand

der Krefelder Schlussmann erneut im Mittelpunkt. Sean Tallaire sorgte nach

starker Einzelaktion dafür, dass der Schweizer erneut mit einer schönen Parade

sein Können unter Beweis stellen musste. Bereits im ersten Abschnitt verhängte

Hauptschiedsrichter Alfred Hascher eine Fülle von Strafzeiten. So auch in der

14. Minute, als Kamil Piros von Benedikt Schopper unsanft von den Beinen geholt

wurde und Ivan Ciernik sich durch diese Aktion zu einem Revanchefoul hinreißen

ließ. Beide Spieler wanderten auf die Strafbank, woraufhin beide Mannschaften

zu weiteren Torchancen kamen. Zunächst schoss Patrick Hager (17.) auf Seiten

der Krefelder die Hartgummischeibe an die Latte, bevor Daniel Rudslätt (18.)

und Marcel Müller (20.) für Unruhe vor dem Gäste-Tor sorgten. Der Torerfolg

blieb jedoch aus.

Im Mittelabschnitt waren

zunächst die Haie dem Führungstreffer näher, gleichzeitig kam es immer wieder zu

Abstimmungsproblemen im Team von Trainer Doug Mason. Besonders in Überzahl

ließen die Haie den nötigen Zug zum gegnerischen Tor vermissen.
In der 35. Minute erlöste

jedoch ein starker Kamil Piros seine Mannschaft mit dem 1:0-Führungstreffer,

als er den Puck kaltschnäuzig im kurzen Eck hinter dem Krefelder Torhüter

versenkte.
Auch im Unterzahlspiel wurden

die Haie im zweiten Drittel oftmals geprüft, weil Hauptschiedsrichter Hascher

zum Teil unverständliche Strafzeiten verhängte, die besonders bei den Haie-Fans

und Doug Mason für Entsetzen sorgten.

Auf Krefelder Seiten machte

immer wieder die erste Reihe mit Alexander Selivanov, Herberts Vasiljevs und

Boris Blank auf sich aufmerksam, ohne jedoch einen Torerfolg verbuchen zu

können. „Beide Teams haben heute sehr engagiert gespielt, vor allem meine

Mannschaft hat gutes Konter-Eishockey gezeigt. Leider haben wir im zweiten

Drittel teilweise unglücklich gewechselt, was uns den Sieg gekostet hat,“

lautete das Resümee vom Krefelder Coach Jiri Ehrenberger.

Im letzten Drittel beschränkten

sich beide Teams auf ihre Defensivarbeit, besonders die Haie ließen wenige

Tormöglichkeiten zu. Doug Mason zeigte sich nach der Partie zufrieden: „Meine

Mannschaft hat heute taktisch sehr klug gespielt und besonders in Unterzahl gut

gearbeitet. Travis Scott hat außerdem eine überragende Leistung abgeliefert.“

Bis auf eine Riesenchance von

Ivan Ciernik (59.), der an Reto Pavoni scheiterte, kamen die Haie zu keiner

nennenswerten Tormöglichkeit, so dass sie in der Schlussminute in Unterzahl

(Pavoni verließ für einen Feldspieler sein Gehäuse) die Führung über die Zeit

brachten.

Tore: 1:0 (35.) Piros

(Rudslätt) Strafzeiten: Köln 18 ; Krefeld: 14; Zuschauer: 14.142

Hauptschiedsrichter: Alfred

Hascher; Linienrichter: Felix Winnekens, Lars Schröter

(Tim Winkelmann - Foto by City-Press)

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4 : 1
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EHC Red Bull München München
- : -
Adler Mannheim Mannheim
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Adler Mannheim Mannheim
- : -
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