0:4 – ein Spiel für das Phrasenschwein ERC Ingolstadt verliert gegen Fischtown Pinguins

Auch John Laliberte brachte die Scheibe nicht Tomas Pöpperle vorbeiAuch John Laliberte brachte die Scheibe nicht Tomas Pöpperle vorbei
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Am Ende war ERCI-Coach Tommy Samuelsson ein bisschen ratlos: „Wenn ich wüsste, warum wir heute die Scheibe nicht einmal über die Linie arbeiten konnten…“ – Samuelsson schaute in die Runde und der Satz blieb unvollendet, genau wie die 50 Torschüsse, die die Schanzer an diesem Abend laut Statistik auf das Tor von Bremerhavens Tomas Pöpperle abgaben. Doch kein einziger dieser Versuche führte zum Erfolg. Dennoch lobte Samuelsson – zurecht – sein Team: „Wir haben nach dem frühen Gegentor, das wir zu leicht hergeschenkt haben, alles gegeben und insbesondere im zweiten Drittel auch sehr gut gespielt. Es war eigentlich alles da: Wir haben tolle Chancen herausgespielt, uns aber auch Möglichkeiten nach Rebounds erarbeitet, viele Scheiben zum Tor gebracht – und das Powerplay hat funktioniert.“ Aber der Tscheche im Tor der Norddeutschen war an diesem gebrauchten Abend aus Sicht der Oberbayern einfach nicht zu bezwingen, selbst doppelt abgefälschte Pucks landeten sicher in seinem Fanghandschuh – und zweimal rettete noch der Pfosten.

Ingolstadt engagiert, Bremerhaven effizient

Die klarste Möglichkeit vergaben die Schanzer – immer noch beim Stand von 0:1 – zur Mitte des Schlussdrittels, als Mauldin einen perfekten Diagonalpass von Brandon Buck per Direktschuss aus das Tor brachte – aber eben nicht ins Tor, weil wieder einmal Pöpperle und das Torgestänge im Weg waren. Danach machte Ingolstadt immer weiter auf, doch Bremerhaven konterte eiskalt und schoss noch drei weitere Tore. Und so blieb den sichtlich frustrierten Ingolstädtern Laurin Braun und Kapitän John Laliberte nicht viel anderes übrig, als die Phrasendreschmaschine anzuwerfen: Wir müssen das analysieren, am Freitag gegen München besser machen, wir haben alles gegeben, es war eben einer dieser Abende, sehr starke Torwartleistung – alles durchaus zutreffend, aber angesichts eines 0:4 auf der Anzeigetafel etwas wachsweich – die harten Fakten in Form von Toren schufen an diesem Abend die Gäste.

Deren Trainer Thomas Popiesch analysierte nüchtern: „Wenn wir in dieser Liga auswärts gewinnen wollen, müssen mehrere Faktoren zusammenpassen: Wir müssen läuferisch und kämpferisch stark sein, diszipliniert in der Abwehr spielen und auch darauf vertrauen, dass unser Torwart eine Top-Leistung bringt. Das war heute alles der Fall, deswegen geht unser Sieg für mich in Ordnung.“ Treffer – versenkt.

Positiv bleibt für Schanzer festzuhalten, dass die sehr engagierte Leistung des Teams trotz mangelhafter Torausbeute von den Fans durchaus honoriert wurde. Und bereits am Freitag kommt mit dem amtierenden Meister aus München ein sehr schwerer Gegner, der jedoch nicht ganz so tief verteidigen dürfte wie die Pinguins. Eine etwas offensivere Spielweise scheint den Panthern in dieser Saison besser zu liegen.

Bei Bremerhaven gab der nachverpflichtete Ex-Panther Björn Svensson sein Debüt und leitete kurz vor Schluss mit einem Bauerntrick das vierte Tor gegen seinen ehemaligen Club ein.


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