WM-Splitter: Stimmen zum Viertelfinale

Berlin Capitals - Back to the RootsBerlin Capitals - Back to the Roots
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Stimmen zum Spiel: Hardy Nilsson: “Ich bin glücklich über den Sieg. Wir hatten im ersten Drittel Probleme; vielleicht waren die Spieler zu Beginn zu nervös. Je weiter das Spiel voranschritt, desto größer wurde unser Selbstvertrauen. Unser Gegner war nicht nur Deutschland, sondern auch unsere eigenen Nerven.” Hans Zach: “Ein Drittel lang durften wir träumen. Die Schweden sind alles Könner an der Scheibe und auf den Schlittschuhen. Meine Mannschaft hat ein Riesenturnier gespielt. Vielleicht war es die beste WM überhaupt. Die meisten Spieler freuen sich auf die nächste WM in Helsinki, Tampere und Turku. Jetzt fahre ich nach Köln, gebe der Nachwuchsabteilung noch einige Tipps und fröne dann in Bad Tölz meiner Fischerleidenschaft. Wahrscheinlich werde ich nur für die nächsten zwei Jahre unterschreiben, denn für einen Rentenvertrag von vier Jahren bin ich noch zu jung.” Stefan Ustorf: “Wir haben uns durch viele Strafzeiten selbst Probleme bereitet. Wir wollten so spielen wie im ersten Drittel, aber die Schweden machten sehr viel Druck. Im Endeffekt haben sie verdient gewonnen. Sie waren die klar bessere Mannschaft.” Wayne Hynes wegen seiner deutschen Staatsangehörigkeit: “Es ist nicht so, dass ich nur auf dem Eis Deutscher bin. Wir leben in Deutschland, und nach Kanada fliegen wir höchstens für zwei oder drei Wochen.” Christian Ehrhoff: “Die Enttäuschung über unser Ausscheiden überwiegt bei mir, obgleich ich an beiden Toren beteiligt war. Ich glaube nicht, dass sich die Scouts der San José Sharks für mich mehr interessieren als vorher. Die beiden Scorerpunkte waren eine schöne Beigabe, mehr nicht. Im zweiten Drittel waren wir durch die vielen Unterzahlspiele und die langen Wechsel geschwächt.”