WM-Splitter: "Müller geht jetzt ins Bett"

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Stimmen nach dem Spiel Deutschland - Japan:

Bundestrainer Hans Zach: “Es war das erwartet schwere Auftakspiel. Positiv ist, dass wir es gewonnen haben. Japan hat uns keine Zeit zum Aufbau gelassen. Psychologisch war das vierte Tor wichtig. Ich hoffe, dass dieses Spiel ein Lernprozess für uns ist. Wir waren teilweise hinten nicht organisiert. Jeder spielt in seinem Verein hinten anders. Deswegen haben wir leichtfertig Fehler zugelassen.” Auf die Frage, ob Robert Müller im Tor bleibt, meinte er schlagfertig: “Nein, Müller geht jetzt ins Bett!” Tatsache ist, dass der Berliner “Eisbär” Oliver Jonas gegen die Ukraine zwischen den Pfosten stehen wird.

Der neue Kapitän Jan Benda (“Das ist für mich eine Ehre”): “Die Japaner haben zwei Schmuddeltore gemacht und sehr gutes Forechecking praktiziert. Wir waren in der Defensive schwach. Torwart Robert Müller hat jeweils den ersten Schuss gehalten, den zweiten Schuss haben wir nicht weggekriegt. Das Defensivverhalten müssen wir verbessern. Wenn wir ´rausgekommen sind, waren wir gut; die Offensive war o.k. Als wir drei schnelle Tore gemacht haben, wollte jeder punkten. Wegen unserer bekannten Terminprobleme muss mit der DEL gesprochen werden. Sonst ist Trouble auch schon wegen des World Cups vorprogrammiert.”


Daniel Kunce: “Das war ein typischer Pflichtsieg. Du spielst immer wieder solche Spiele. Da sehe ich kein Problem. Auf jeden Fall haben wir damit den Klassenerhalt geschafft. Zum Finale und den damit verbundenen Anstrengungen möchte ich nichts sagen. Wir sind jetzt bei der WM, die Meisterschaft ist Geschichte. Ob ich lieber mit einem anderen Verteidiger spiele? Das ist Sache des Trainers. Ich spiele dort, wohin er mich stellt. Zumindest bin ich endlich wieder bei einer WM dabei. Zweimal musste ich verletzungsbedingt passen und einmal wurde ich an den Augen operiert.”