WM-Splitter: Für Willi Schimm sind aller guten Dinge drei

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Für Willi Schimm sind aller guten Dinge drei. Es ist nach St. Petersburg 2000 und Deutschland 2001 die dritte WM, an der der Waldkraiburger teilnimmt. Und am fünften Turniertag das dritte Match, das kann sich ebenfalls sehen lassen. Dass unser “WM-Zebra” bisher keinen “Knaller” leiten durfte, liegt vielleicht auch daran, dass die Deutschen auf der Funktionärsebene seit dem Abschied Josef Kompallas keine überragende Rolle mehr spielen. Sportlich dagegen ist das Ansehen der Deutschen gestiegen. Schimm: “Noch heute während unserer Konferenz wurde darauf hingewiesen, dass seit der Amtsübernahme Hans Zachs als Bundestrainer vor rund dreieinhalb Jahren die deutsche Nationalmannschaft eine der diszipliniertesten überhaupt ist.” Die vergangene DEL-Saison sah der schwarzhaarige Oberbayer längst nicht so schlimm, wie es manche im Nachhinein wahrhaben wollen. “Die Punktspiele waren doch bis auf eine, zwei Ausnahmen in Ordnung. Die ganze Saison war ruhig. Es wurde härter durchgegriffen. Nur in den Play-offs waren es drei Teams, die an die ´schlechte, alte Zeit´ erinnerten.” Dass Schimm damit Hamburg, Düsseldorf und Mannheim meint, steht offensichtlich außer Frage. “Hier bei der WM sind die Richtlinien klar. Das wissen auch die Teams. Wir sind angehalten, vor allen Dingen auf Haken, Halten, Behinderung, Check gegen den Kopf und hohen Stock zu achten.” Und in der nächsten Saison geht es dann weiter wie gehabt? So negativ will es Willi Schimm, der bei der WM 1993 in Deutschland mit Stefan Trainer zu den besten Linienrichter-Paaren gehörte, nicht sehen. “Wir sind auf dem richtigen Weg. Das hat die letzte Punktrunde bewiesen. Vor der Saison brauchen wir nur knallharte Maßstäbe, deren Erhalt von allen Beteiligten auch schriftlich bestätigt werden muss. Wer nicht mitzieht, soll halt eine Woche oder vielleicht gar einen Monat aussetzen.” - Für das heutige Spiel gegen die Slowaken (Beginn: 16.00 Uhr Ortszeit) hat Bundestrainer Hans Zach folgende Aufstellung bekannt gegeben: Tor: Müller; Verteidigung: Benda, Lüdemann, Kunce, Ehrhoff, Sascha Goc, Retzer; Sturm: Marcel Goc, Reichel, Martinec, Kathan, Soccio, Morczinietz, Kreutzer, Abstreiter, Felski, Lewandowski, Boos, Renz. - Laut Zach sind die Slowaken die technisch talentierteste Mannschaft, die “technisch die feinste Klinge schwingen. Wir kommen von der robusten Seite”, so Zach weiter, der sich auf das Spiel freut. “Ich denke, es wird, im Gegensatz zur Meinung vieler Experten, wieder knapp.” Übrigens, der Erste der deutschen Gruppe trainiert morgen bereits um 8.30 Uhr. “Das wollen wir vermeiden”, witzelte Zach, der die Stimmung als konzentriert und sportlich orientiert bezeichnet. “Wir freuen uns, dass wir in der A-Gruppe spielen können. Man sieht an den USA und Belarus, wie nahe die B-Gruppe ist.” Mit dem Einsatz von Boris Blank könnte in der Zwischenrunde wieder zu rechnen sein; Jochen Molling möchte beim Team bleiben, obgleich er nicht mehr gebracht werden kann.

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