WM-Splitter: Die Pressekonferenzen

Berlin Capitals - Back to the RootsBerlin Capitals - Back to the Roots
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Einen guten Job absolvierte Anton Waldmann, Schatzmeister im Spezialkomitee Eishockey der AIPS (internationaler Sportjournalistenverband und Delegierter für den AIPS-Hauptkongress) im proppenvollen Göteborger Pressezentrum. Der Füssener, der in allen Eishockeysätteln gerecht ist, sorgte dafür, dass seine deutschen Kollegen trotz großer “Konkurrenz” keine Probleme mit ihren Plätzen hatten.
Ein guten Tipp gab Curt Lundmark beim Penaltyschießen Finnland gegen Russland gab. “Die Russen haben mehrere Linkshänder; deswegen werden sie wahrscheinlich das ´shoot out´ gewinnen”, prophezeite der ehemalige Trainer vom BSC Preussen.
Ist es das berühmte Pfeifen im Wald, oder warum spielen die Schweden ununterbrochen im Pressezentrum Tore ihres Teams ein? Es ist schon fast peinlich, was den Kollegen, die ja schließlich nicht alle aus dem Drei-Kronen-Land kommen, zugemutet wird. - Es bleibt dabei, dass bis jetzt lediglich zwei Spiele fünfstellige Besucherzahlen aufwiesen. Beim Vorrundenmatch Schweden gegen Russland bevölkerten 11.102 Zuschauer das Scandinavium; die Partie unserer Mannschaft gegen den Gastgeber sahen 10.064.
Schlimm, was sich in der Pressekonferenz nach der Begegnung Finnland gegen Russland ereignet. Ein offenbar “übermotivierter” russischer Kollege fragte den finnischen Trainer Hannu Aravirta, welchen Tag seine Landsleute heute feiern. Als Aravirta verneinte, antwortete er selbst: “Den Sieg im zweiten Weltkrieg. An solch einem Tag sind wir unbezwingbar.” Betretenes Schweigen in der Runde.