Vorschau Fraueneishockey-Bundesliga

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Mit dem entscheidenden Spiel um den letzten freien Qualifikationsplatz

zur Zwischenrundenteilnahme in der Nordliga geht die

Fraueneishockey-Bundesliga in ihren letzten Vorrundenspieltag. Dabei

empfangen die Eishexen in Braulage die Lady Panther aus Grefrath. Die

Einheimischen gehen mit dem Vorteil eines Ein-Punkte-Vorsprungs in das

Spiel, der Gast aus Grefrath muss also auf jeden Fall die Partie

gewinnen.

Gleich zweimal stehen sich am Wochenende die Teams aus Bergkamen und

Mannheim gegenüber. Der Sonntagstermin ist dabei ein Nachholspiel. Beide

Partien dürften klar zu Gunsten der Bergkamenerinnen ausgehen, auch wenn

die Bärinnen auf ihren Neuzugang Andrea Lanzl verzichten müssen. Sie

bekam bereits vor ihrem Wechsel die Einladung zu den drei Länderspielen,

die Bundestrainer Kathan in Selb, Mitterteich und Crimmutschau gegen das

zweitklassige Tschechien ebenfalls am Wochenende spielen lässt. Bei

Mannheim steht seit dem Jahreswechsel die ehemalige deutsche

Nationaltorfrau Nadine Pfreundschuh wieder im Kader. Ob sie die

derzeitige Nummer 1, die niederländische Nationaltorhüterin Helene

Kysela bereits wieder verdrängen kann, wird sich zeigen müssen.

Das letzte Vorrundenspiel im Norden tragen auch Moers und Hamburg aus.

Trotz der Zwangspause der Elbstädterinnen am letzten Wochenende durch

die defekte Eishmaschine im heimsichen Eisstadion ist nicht davon

auszugehen, dass Moers in diesem Spiel zu seinem ersten Sieg kommen wird.

Im Süden spielen die durch zwei Punkte getrennten Memmingerinnen und

Planegg ihre letzten Spiele. Beide sind gegen ihre Gegner favorisiert,

wobei Planegg bei einer möglichst kompletten Königsbrunner Mannschaften

durchaus vor einer schwierigen Partie stehen könnte. Im Allgäuduell

zwischen Memmingen und Sonthofen werden Erinnerungen ans Vorjahr wach.

Damals gab es zum Vorrundenabschluss ebenfalls dieses Duell und

Memmingen verdarb mit einem Sieg den Gästen aus Sonthofen in letzter

Sekunde den Zwischenrundeneinzug. Eine Revanche seitens Sonthofen kann

dieses Jahr aber nicht erwartet werden.

Wie es weiter geht, ist zumindest im Süden bereits bekannt, dort haben

sich die in der Abstiegsrunde verbliebenen Teams bereits auf einen

Spielplan geeinigt.