Vertrag mit Geschäftsführer Zywitza aufgelöst - Ernst Höfner neuer SportdirektorNeues DEB- Präsidium beschließt Sofortmaßnahmen

Neuer DEB-Sportdirektor: Ernst Höfner - Foto: STOCK4pressNeuer DEB-Sportdirektor: Ernst Höfner - Foto: STOCK4press
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So werden die Ämter des Bundestrainers und des Sportdirektors künftig wieder getrennt. Pat Cortina wird sich intensiv auf seine Aufgaben als Bundestrainer konzentrieren und auch die U20 bei der anstehenden Weltmeisterschaft betreuen.

Die Aufgaben als Sportdirektors und damit insbesondere die Durchführung des DEB Leistungssportkonzeptes mit DOSB, den Vereinen und Landesverbänden wird Ernst Höfner übernehmen. „Gerade an der Schnittstelle zum Nachwuchs und zu den Landesverbänden ist hier wichtige Arbeit, vor allem konzeptioneller Natur, zu leisten. Hier ist Ernst Höfner bestens im Thema und ein starker Motor“, sagt Reindl.  

Die DEB Vizepräsidenten Daniel Hopp und Berthold Wipfler wurden in den Aufsichtsrat der 2017 WM GmbH, Marc Hindelang in den Aufsichtsrat der DEL2 (ESBG) und als DEB Vertreter in die Gesellschafterversammlung berufen. Franz Reindl hat damit seine Ankündigung Kontrollorgane nicht zu besetzen, wahrgemacht.

Michael Pfuhl, bisher technischer Direktor und verantwortlich für die Nachwuchs- und Frauenationalmannschaften wird die Aufgaben des Generalsekretärs übernehmen Pfuhl ist seit 1991 beim DEB tätig. „Michael ist eingearbeitet und kann die wichtigsten Themen national wie international ohne Zeit- und Energieverlust sofort bearbeiten. Er verfügt bereits über hervorragende Kontakte bei den anderen Nationen sowie der IIHF und wird international sehr geschätzt“.

Auch im administrativen Bereich gibt es erste Personalentscheidungen zu verzeichnen. Die Leitung der Geschäftsstelle geht nun offiziell in die Hände der langjährigen Mitarbeiterin Gisela Knöferl über, die diese Aufgabe 2012 kommissarisch übernommen hatte. Der Vertrag mit dem kurzfristig vor der Wahl eingesetzten Geschäftsführer Sven Zywitza wird aufgrund der aktuell angespannten finanziellen Situation einvernehmlich beendet.

Parallel dazu arbeitet das Präsidiumsteam mit Hochdruck an den vielschichtigen <wbr></wbr>Aufgabenstellungen die die Neuausrichtung des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. erfordert. „Das Schiff DEB fährt wieder, nun wird es Teil des 100 Tage Programms sein, möglichst viel Fahrt aufzunehmen“, sagt Reindl.