Das WM-Tagebuch von Leon Draisaitl - Teil 2Exklusiv auf Hockeyweb

Leon Draisaitl - Foto © Ice-Hockey-Picture-24Leon Draisaitl - Foto © Ice-Hockey-Picture-24
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Hier geht es nochmal zum ersten Teil.

Liebe Hockeyweb Leser,

leider kann ich auch heute nicht von einem Sieg berichten. Wie Ihr sicher mitbekommen habt, haben wir gegen die Slowakei verloren. Aber wie schon gestern schaut Euch die genauen Infos hier auf Hockeyweb im Spielbericht an.

Für uns war der Tag ähnlich dem von gestern. Wir sind erneut um acht Uhr aufgestanden und sind zum Frühstück gegangen. Allerdings waren wir dieses Mal nicht spazieren gegangen, sondern direkt zur Halle gefahren, um ein kleines Warm-Up zu absolvieren. Dies diente dazu, dass die Beine ein wenig lockerer werden - nach dem harten Spiel gestern gegen Kanada. Unter anderem haben wir dabei ein wenig Fußball gespielt.
Als wir wieder ein wenig angeschwitzt waren, sind wir zurück zum Hotel, um ein Mittagessen einzunehmen. Wie auch gestern sind wir danach wieder auf die Zimmer gegangen und haben uns ausgeruht - die Beine hochgelegt und geschlafen.

Den Ablauf vor dem Spiel kennt Ihr. Mit dem Bus zum Stadion, dort in die Kabine auf die bereits vorbereiteten Plätze. Übrigens habe ich kein Ritual vor einem Spiel. Also ich zieh' mir nicht bewusst erst den linken Schlittschuh an oder so was. Ich zieh' mich einfach um und warte darauf, dass es los geht.

Ja, los ging es dann bekanntlich gegen die Slowakei. Es war ein wichtiges Spiel für uns und leider haben wir wieder verloren. Hinzu kommt, dass wir nicht so gut gespielt haben.
Dass unsere Reihe - speziell Dominik Kahun - gepunktet hat, ist zwar schön, aber ein Sieg wäre uns lieber gewesen.

Nach dem Spiel sind wir dann wieder ins Hotel und haben über das Spiel gesprochen und gegessen. Nun schreibe ich Euch diesen Text und werde noch ein bisschen TV schauen..
Morgen haben wir spielfrei. Ob wir den Tag über auch frei haben, oder ob wir trainieren, dies werdet ihr in meinem nächsten Tagebucheintrag lesen!

Also bis dahin und take care!
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Leon Draisaitl wird in Kanada bereit "The German Gretzky" genannt. Für den 18-jährigen gebürtigen Kölner ist aber klar, dass Wayne Gretzky einmalig sein wird. Für den im Juni stattfindenden NHL-Draft wird Draisaitl bereits unter den Top 10 gehandelt. Der Stürmer könnte somit vor Marcel Goc (Position 20 im Jahr 2001) und Marco Sturm (21 - 1996) der am höchsten gehandelte deutsche Spieler werden.
Bei der U20-WM steht er auf den Scouting-Report-Listen mit ganz oben - und was er alles drumherum erlebt, dass schreibt er exklusiv auf Hockeyweb.