Stimmen zum Spiel Deutschland - Österreich (5:1)

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Lenny Soccio: “Wir haben unser System gespielt. Vor allen Dingen in den ersten 20 Minuten waren wir solide. Als die Österreicher mit zwei Toren hinten waren, kamen wir auch zu unseren Überzahlchancen. Der Unterschied zwischen uns und Österreich liegt in der konzentrierten Defensivarbeit sowie in der Ausnutzung der Powerplaymöglichkeiten.”

Sven Felski: “Wir haben im ersten Drittel ganz gut angefangen und waren dort sofort erfolgreich. Leider haben wir nach der 4:0-Führung wieder nachgelassen. Ob wir es uns so vorgestellt haben? Ja, gut, wenn du 2:0 führst, fällt dir natürlich manches leichter. Gegen die Tschechen und Finnen müssen wir unser System konsequent über 60 Minuten befolgen. Mitzuspielen brauchen wir nicht. Gegen die Slowaken haben wir das beim 1:3 schon ganz gut gemacht. Wenn du hinten offen bist wie ein Scheunentor, kriegst du ein 1:8.”

Tobias Abstreiter: “Wir wissen, dass wir es gegen große Mannschaften sehr schwer haben werden. Ich glaube nicht, dass wir schon so weit sind, gegen sie mitzuhalten. Das System werden wir nicht ändern. Wir werden auch in Zukunft so spielen wie gegen alle.”

Christian Ehrhoff: “Super, dass es so gelaufen ist. Wir spielen seit Jahren das gleiche System. Deswegen sind wir besser in der Lage, die Ausfälle zu kompensierren. Die Umstellung von Sascha Goc auf meinen jetzigen Partner Daniel Kunce war nicht so schwer. Ich kenne ihn schließlich vom Verein her und habe mit ihm auch schon im Nationalteam ein Paar gebildet. Ich muss halt anders passen, weil der eine rechts und der andere links schießt.”

Gerhard Unterluggauer (DEG-Akteur): “Wir haben gespielt wie kleine Kinder. Die DEL-Spieler waren abgebrühter. Wir haben fast alle Zweikämpfe verloren und waren einfach übermotivier.”

Christoph Brandner: “Wenn nicht alle 100 %ig kämpfen, braucht man sich über eine klare Niederlage nicht zu wundern. Ich glaube, die Deutschen haben eine ganz gute Mannschaft. Das 1:3 gegen die Slowakei hätte auch anders ausgehen können.”

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