Stimmen zum Spiel Deutschland - Finnland (2:2)

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Bundestrainer Hans Zach: “Ich bin unglaublich stolz auf meine Mannschaft, dass sie einen Punkt gegen die Finnen geholt hat. Im ersten Drittel standen wir vor ausverkaufter Kulisse gegen einen emotionsgeladenen Gegner unter Druck. Trotz Ausfälle von Felski und Abstreiter hat die Mannschaft die Sache gut gemacht. Dadurch, dass gegen Ende auch noch Lüdemann ausfiel, wirkte sich auf die Leistung noch mehr aus. Jetzt ist es ganz gleich, wie das Viertelfinale ausgeht. Wir werden jetzt ganz in Ruhe essen. Die Leistung der Mannschaft in kämpferischer Hinsicht ist von keiner EH-Mannschaft der Welt nicht zu toppen. Das ist mit nichts aufzuwiegen; auf diese deutsche Mannschaft kann man nur stolz sein.”

Finnlands Nationalcoach Hannu Aravirta: “Wir starteten sehr gut und hatten im ersten Drittel eine Schussquote von 17:4. Dann passierte irgendetwas in der Köpfen meiner Spieler. Sie verloren das Tempo, kassierten unnötige Strafzeiten und schauten dauernd auf den Schiedsrichter, ob er auch pfeift. Das letzte Drittel war total ausgeglichen. Wir haben aus diesem Spiel zu lernen. Für uns waren die 60 Minuten eine gute Lektion.”

Teamarzt Dr. Andreas Gröger: “Bei Mirko Lüdemann besteht Verdacht auf Rippenbruch; er fällt höchstwahrscheinlich aus. Sven Felski kann wegen Riss der vorderen Kreuzbänder nicht mitmachen. Tobias Abstreiter hat Adduktorenprobleme.”



Mannschaftskapitän Jan Benda: “Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. Die hatten ihre Chancen, wir hatten unsere Chancen. Das Unentschieden ist fair. Ich hoffe, dass wir morgen eine noch bessere Leistung bringen und als Sieger herauskommen werden. Die Kanadier spielen so ähnlich wie meine Teamkameraden in der DEL. Der einzige Unterschied ist, dass sie Superstars haben.”

Andreas Renz: “Die Umstellung vom Verteidiger zum Stürmer bereitet mir keine Probleme. Das habe ich auch früher schon öfter gemusst. Mit Tino Boos hatte ich einen Mittelstürmer, mit dem ich mich auf dem Eis sehr gut verstehe. Wegen des kurzen Intervalls zum nächsten Spiel: Wir müssen sehr viel essen und trinken, um unsere Kräfte schnell zurückzuholen. Die Masseure müssen auch schnellstmöglich ihr Werk an uns verrichten.”

Oliver Jonas: “Ich bin wahnsinning glücklich, auch dass ich zum besten Spieler der Mannschaft gewählt wurde. Das Unentschieden war verdient, und es ist ein Riesenerfolg für das ganze deutsche Eishockey. Ich hatte selbstverständlich Respekt vor den großen Namen, aber auch keinen Fall Angst. Dann könnte ich meine Leistung sowieso vergessen. Ich muss mich jeweils auf den nächsten Schuss konzentrieren. Das war jedenfalls der vorläufige Höhepunkt der Saison.”

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