Spannung bis zum letzten Match

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Bevor heute Abend um jeweils 20.00 Uhr mit den Spielen Tschechien gegen Slowakei in Helsinki und Kanada gegen Russland in Turku der letzte Teil der Zwischenrunde eingeläutet wird, in welchem jedes Team noch einmal ´ran muss (morgen geht in Turku mit Dänemark - Lettland sowie Schweiz - Schweden und in Helsinki mit Ukraine - Österreich sowie Deutschland - Finnland die Runde zu Ende), sind Spekulationen um die Qualifikation für die am Mittwoch beginnenden Viertelfinals Tür und Tor geöffnet.



In “unserer” Gruppe stehen die Teilnehmer des Viertelfinals mit der Slowakei, Tschechien, Finnland und unserem Team fest. Den Slowaken reicht wegen der besseren Tordifferenz aus den vergangenen Spielen ein Unentschieden, um als Erster der Helsinki-Gruppe E auf den Vierten der Turku-Gruppe F zu treffen. Auch die Finnen brauchen nur ein Remis gegen die Unseren, um Dritter zu werden. Sowohl die Ukrainer als auch Österreich haben keine Chancen mehr auf die Runde der letzten Acht.

Ganz anders dagegen geht es in der Turku-Gruppe zu. Hier stehen mit Kanada, Schweden und der Schweiz lediglich drei Teilnehmer für das Viertelfinale fest. Kanada benötigt mit seinen bisherigen sieben Punkten heute Abend gegen Russland nur ein Unentschieden, um sich den Gruppensieg zu sichern, denn der direkte Vergleich mit Schweden (falls Tre Kronor gegen die Schweiz gewänne) spräche für Kanada. Schweden hat sechs Zähler, müsste also gegen die Schweiz siegen, um noch Erster zu werden (natürlich nur, wenn heute Abend Kanada verliert). Schlägt morgen die Schweiz Schweden, sind die Eidgenossen (bisher vier Punkte) Zweiter, weil sie dann im direkten Vergleich mit Schweden (bisher sechs Punkte) das bessere Ende für sich hätten. Doch jetzt kommt´s: Gewinnen die Letten (bisher zwei Punkte) gegen das wegen seines einen Punktes chancenlose Dänemark und verlieren jeweils die Russen (bisher vier Punkte) gegen Kanada sowie die Schweiz gegen Schweden, haben Russland, die Schweiz und Lettland jeweils vier Zähler. Dann wird eine Tabelle der Spiele der drei Beteiligten untereinander erstellt. Daraus würde Russland als Sieger hervorgehen (Russland - Schweiz 5:2, Russland - Lettland 1:2, macht 6:4, also zwei Plustore) vor der Schweiz (Schweiz - Russland 2:5, Schweiz - Lettland 4:2, macht 6:7, also ein Minustor) und Lettland (Lettland - Russland 2:1, Lettland - Schweiz 2:4, macht 4:5, also ein Minustor). Lettland wäre Dritter, weil nach den Regularien bei Punktgleichheit von zwei oder mehreren Teams, wie beschrieben, eine Tabelle mit Spielen untereinander mit folgenden Prioritäten erstellt wird: Punkte, Tordifferenz, geschossene Tore. Da die Schweiz und Lettland beide auf minus 1 Tor kommen, zählen die geschossene Tore. Und da haben die Eidgenossen die Nase vorn. Würde allerdings Russland verlieren, die Schweiz hingegen einen Punkt gegen Schweden gewinnen bei einem gleichzeitigen Triumph der Letten gegen Dänemark, wäre für die Russen “do swidanja” angesagt. Denn dann hätten die Schweizer fünf Zähler, die Letten sowie die Russen jeweils vier. In diesem Falle würde der direkte Vergleich nur zwischen den Letten und den Russen zur Anwendung kommen. Und den haben ja die Letten gestern mit 2:1 für sich entschieden. Gar nicht so “schwer”, wenn man lange überlegt und alles in Erwägung zieht.

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