Schlechtes Körperspiel kostet dem Weltmeister die Finalteilnahme

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Die Neuauflage des WM-Finals von 1997 ist perfekt. Wie schon für sechs Jahren trifft Kanada, das sich im ersten Halbfinale mit 8:4 gegen Tschechien durchgesetzt hatte, auf Schweden. Die Skandinavier holten den amtierenden Weltmeister Slowakei mit einem 4:1 (1:0, 1:1, 2:0)-Erfolg aus dem Wettbewerb. Der Grund? Das schlechte Körperspiel der Slowaken. Wie beim 1:0 der Schweden, als Mika Hannula von links kommend vor das Tor ziehen konnte und nicht konsequent angegriffen wurde. Oder wie beim 3:1 kurz nach Beginn des Schlussabschnitts, als sich Dusan Milo über den besten Platz im Stadion freute, anstatt den heran rauschenden Mats Sundin zu stören. Der konnte den Querpass von Mikael Renberg zum vorentscheidenden dritten Treffer versenken. Die Partie begann mit einem offenen Schlagabtausch in den ersten 15 Minuten. Es schien, als wollten beide Teams die zwölf Tore des Nachmittagsspiels überbieten. Doch die Schweden kamen immer besser in Schwung. Erst in den letzten fünf Minuten des zweiten Drittels gewann der Weltmeister die Oberhand und wurde prompt mit einem Überzahltreffer durch Peter Bondra belohnt. Doch fast im Gegenzug fälschte Mats Sundin einen Schlagschuss zur erneuten Führung ab. Nach dem 3:1 wirkte die Slowakei zwar weiterhin bemüht, doch die Schweden spielten ihren Stiefel cool runter und sicherten sich verdient die Finalteilnahme. In der Schlussminute markierte Henrik Zetterberg schließlich nach 4:1 per Empty-Net-Goal. Slowakei - Schweden 4:1 (0:1, 1:1, 2:0). Tore: 0:1 (18:40) Mika Hannula (Johan Davidsson, Daniel Tjärnqvist), 1:1 (37:39) Peter Bondra (Martin Strbak) 5-4 ÜZ, 1:2 (38:30) Mats Sundin (Ronnie Sundin, Per-Johan Axelsson), 1:3 (41:53) Mats Sundin (Mikael Renberg), 1:4 (59:23) Henrik Zetterberg (Mats Sundin) 5-6 ENG. Strafen: Slowakei 10, Schweden 12.