Notizen aus Prag (45)

Notizen aus Prag (49)Notizen aus Prag (49)
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Die Schiedsrichtereinteilung der Halbfinalspiele ist mehr als verwunderlich.

Beide Partien werden von Unparteiischen aus Nordamerika geleitet. Wie

bekannt, pfiff das nachmittägliche Match Slowakei gegen Kanada der

US-Amerikaner Rich Looker, heute Abend bei der Begegnung der USA gegen

Schweden zeigt der Kanadier Nicolas Dutil seine Kunst. “Somit steht dem

Traumfinale USA - Kanada nichts im Wege”, vermutet ein hämischer Kollege.

Man darf nur hoffen, dass die anstehenden 60 (oder mehr) Minuten ein

einwandfreies Ergebnis zeigen.

Die nach dem kompletten Viertelfinale

herausgegebene Statistik zeigt, wo in der deutschen Mannschaft die größte

Schwachstelle zu suchen ist. In der Unterzahlstatistik belegt die deutsche

Mannschaft vor Frankreich den vorletzten Platz, was auch für das Powerplay

gilt. Auch hier schneidet nur Absteiger Frankreich noch schlechter ab. Nicht

viel besser sieht es mit der Schusseffektivität aus: Hier belegen die

Schützlinge von Hans Zach vor Lettland und wiederum Frankreich “nur” den

drittletzten Rang. In der Torwartwertung kam Deutschland auf Platz neun, in

der Fair-Play-Statistik belegten die diszplinierten Cracks mit dem Adler

sogar hinter der Slowakei den zweiten Rang. Mit 16.698 Zuschauern im

Durchschnitt war der Gastgeber natürlich der Kassenmagnet; Zweiter wurde

Lettland (13.467) vor Deutschland (13.418). Der Vergleich hinkt allerdings

ein bisschen, da die Sazka Arena wesentlich mehr Fans fasst als die Halle in

Mähr.-Ostrau.

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