Notizen aus Prag (26)

Notizen aus Prag (49)Notizen aus Prag (49)
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Wie gemeldet, hieß der Hauptschiedsrichter beim Spiel Slowakei - Russland

(2:0) Christer Lärking. Der wackere Schwede übersah, dass sich beim zweiten

und entscheidenden Treffer sechs Feldspieler auf dem Eis befanden. Der

russische Referee Alexander Poljakow beging, wie ebenfalls gemeldet, eine

Regelbeugung und bestrafte die Letten nicht mit einem Penalty, nachdem

Startorwart Arturs Irbe die Scheibe innerhalb der letzten zwei Spielminuten

aus dem Spielfeld beförderte. Das erstaunliche Fazit: Sowohl Lärking

(leitete vorgestern das Match Deutschland gegen Österreich) als auch

Poljakow (wurde gestern als Hauptschiedsrichter in der Partie Kanada -

Deutschland eingeteilt) dürfen weitermachen, und das komischerweise bei

Spielen mit deutscher Beteiligung. Anstatt diese Versager nach Hause zu

schicken, werden sie im Zweierpack den Deutschen quasi als Versuchskaninchen

vorgesetzt. Da fällt einem die Suche nach Gegenargumenten für die Behauptung

schwer, dass es bei einigen Unparteiischen in einem Weltturnier nicht auf

die Leistung ankommt, sondern auf die Herkunft.