Noch viel Arbeit: Deutschland unterliegt Weltmeister Russland0:3-Niederlage in Oberhausen

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Doch trotz des langen Weges, der noch vor dem Team liegt, das sich zudem noch stark verändern wird, war Moritz Müller von den Kölner Haien nicht unzufrieden. „Zum einen haben wir gegen Russland gespielt und nicht gegen einen Regionalligisten. Da waren sechs Weltmeister und zudem zahlreiche KHL-Spieler dabei“, sagt der 28-Jährige. „Außerdem habe ich ja schon einige Mal gegen Russland gespielt. Das kann noch ganz anders laufen“, schätzt Müller die Auftaktleistung zur WM-Vorbereitung nicht so schlecht ein. Angetan war er vom ungewohnten Umfeld – schließlich fand das letzte DEL-Eishockeyspiel in Oberhausen im Jahr 2002 statt. „Ich habe bislang nie hier gespielt. Die Halle hat eine gute Größe. Während des Trainings haben sie noch geübt, aber heute beim Spiel war das Eis wirklich gut. Besonders hat mir gefallen, dass so viele Fans in den alten Trikot der Revier Löwen Oberhausen da waren, besonders die Trikots von Sinuhe Wallinheimo sind mir aufgefallen. Das war für die Fans bestimmt auch eine Menge Nostalgie. Die Stimmung war jedenfalls klasse.“ Dazu haben allerdings auch die äußerst zahlreichen russischen Fans beigetragen.

Die deutsche Mannschaft hat zunächst dennoch schwer ins Spiel gefunden. „Gerade in den ersten zehn, 15 Minuten“, sagte Bundestrainer Pat Cortina. Sein Gegenüber Oleg Znarok erklärte: „Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, obwohl noch vieles nicht so funktioniert hat, wie wir uns das vorstellen. Wir haben ein zehntägiges Trainingslager hinter uns. Die Jungs sind in einem physischen Tief.“ Cortina: „Mit tut leid, dass die Jungs kein Tor geschossen haben, obwohl wir uns gerade im zweiten Drittel Chancen erspielt und nicht einfach nur verteidigt haben. Es muss sich aber noch viel verbessern.“ Zudem wird sich das Team noch verändern, ehe die Spiele am 9. und 10. April in Finnland stattfinden. Bis dahin dürften aus Wolfsburg Felix Brückmann, Armin Wurm, Björn Krupp sowie aus Düsseldorf Stephan Daschner und Bernhard Ebner zum Team stoßen.

In einem Spiel mit vielen Strafen nutzten die Russen ihre Überzahlsituationen und trafen dabei durch Sergei Mozyakin (Metallurg Magnitogorsk), der zweimal erfolgreich war und einen Treffer vorbereitete, sowie durch Alexander Popov (Avangard Omsk).

Ehe das Team nach Lahti und Espoo reist, steht aber zunächst noch am Ostermontag (16.30 Uhr, Oberhausen) das zweite Spiel gegen Russland auf dem Plan.

Tore:
0:1 (11:48) Sergei Mozyakin (Danis Zaripov, Alexander Popov/5-4)
0:2 (28:39) Alexander Popov (Sergei Mozyakin, Danis Zaripov/5-4)
0:3 (50:29) Sergei Mozyakin (Danis Zaripov, Alexander Popov/5-3)

Schiedsrichter: Markus Schütz / Markus Krawinkel
Strafen: Deutschland 20, Russland 20 + 10 (Sergei Plotnikov)
Zuschauer: 5372

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