Zwei Niederlagen für den KEV

Schwarzes Wochenende für den KEVSchwarzes Wochenende für den KEV
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Die Negativserie bei den Auswärtsspielen des Krefelder EV in der Deutschen Nachwuchs-Liga geht weiter. Auch an ihrem Berliner Wochenende gelang es der Mannschaft von Trainer Ralf Hoja nicht einen Punkt einzufahren. Am Samstagnachmittag unterlag der KEV den Eisbären Juniors Berlin mit 2:7 (0:3, 1:2, 1:2), einen Tag später gab es eine 3:4 (1:2, 1:1, 1:1)-Niederlage.

Im ersten Spiel war der KEV in den 20 Minuten gedanklich nicht anwesend. Auf dem Eis fehlte die kämpferische Einstellung und auch körperlich hielt Krefeld nicht viel dagegen, so das Berlin verdient mit 3:0 in die Pause ging. Der zweite Spielabschnitt begann mit dem Anschlusstreffer zum 1:3 durch Andreas Pauli nach 21 Sekunden. Keine 30 Sekunden später wurde der alte Abstand durch die Berliner jedoch wieder hergestellt. In der Folge stellte sich der KEV gegen die nickelig spielenden Berliner besser ein, die allerdings dann in der 38. Minute doch zum 5:1 trafen. Auch im letzten Drittel kam nicht mehr viel vom KEV. Nachdem Berlin mit 7:1 auf und davon gezogen war, gelang es abermals Andreas Pauli den Berliner Goalie zu überwinden.

Am Sonntag zeigte der KEV beim 3:4 dann wesentlich mehr Einsatz. Jedoch ließen sich die Krefelder Spieler durch den Schiedsrichter und dessen nicht so klare Linie beim pfeifen sowie der abermals sehr unfair spielenden Berliner immer wieder aus dem Konzept bringen. Den 0:2-Rückstand verkürzte Pascal Zerressen in Überzahl nach 19 Minuten auf 1:2. Nach dem 3:1 der Berliner erhitzten sich dann erstmals die Köpfe beider Teams. In der 18.Minute hatte KEV-Goalie Robin Heinrich den Puck schon sicher, wurde aber mehrmals von einem Berliner Stürmer mit dem Stock bearbeitet. Die daraus resultierende Überzahlsituation nutzte Pascal Zerressen kurze Zeit danach zum 2:3. Im letzten Drittel ließen die versteckten Fouls der Gastgeber abermals die Emotionen hochkommen. Nach dem 4:2 durch Berlin gab es in der 55.Minute ein Gerangel an der Bande, aus dem sich eine Massenschlägerei entwickelte und für beide Teams je fünf Spieldauerstrafen nach sich zog. Gegen Ende der Partie nutze der KEV leichtes Übergewicht zum 3:4 durch Marc Schaub in der 58.Minute. Kurz vor Schluss hatte Christian Kretschmann sogar sie Chance zum Ausgleich auf den Schläger, konnte sie aber nicht nutzen. „Im ersten Spiel fehlte uns einfach die Zuordnung. Im zweiten Spiel haben wir uns besser verkauft, obwohl noch viel Frust vom Vortag in den Köpfen meiner Jungs drin war, haben die sehr gut gekämpft“ war von KEV-Trainer Ralf Hoja nach den Spielen zu hören.