Weiße Weste gegen WeißwasserIserlohner EC

Maurice Becker traf bereits in der ersten Spielminute. (Foto: Verein)Maurice Becker traf bereits in der ersten Spielminute. (Foto: Verein)
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Am Samstagabend empfing die DNL2 Mannschaft der Young Roosters ihren direkten Kontrahenten aus Weißwasser in der Eissporthalle am Seilersee. Den Zuschauern wurde ein temporeiches Spiel geboten, in dem um jeden Zentimeter Eis gekämpft wurde. Hierbei hatten die Sauerländer den glücklicheren Start. Durch ein schnelles Tor im ersten Angriff, schön vorgelegt von Verhorst und Kraft, konnte Maurice Becker bereits nach 36 Sekunden einnetzen. Zwar waren die Füchse anfangs im Zweikampf stärker als die Gastgeber, scheiterten aber immer wieder am Schlussmann Michel Weidekamp. Iserlohn spielte diszipliniert weiter, nahm die Zweikämpfe immer besser an und ging nach 40 Minuten verdient mit einem 2:0 in die zweite Drittelpause.

Im Schlussabschnitt wurde es erwartungsgemäß noch intensiver. Weißwasser drängte auf einen Anschlusstreffer, musste aber erst das 3:0 hinnehmen nach einem Break von Oliver Kraft auf Zuspiel von Maurice Becker, bis sie schließlich in einer Überzahlsituation den Torwart zum 3:1 überwinden konnten. Jetzt setzen die Füchse alles auf eine Karte und zogen am Ende den Goalie. Trotzdem waren sie  machtlos gegen die Entschlossenheit der Blau/Weißen. Ein Empty-Net-Tor durch Simon Tambosi, selbstlos assistiert von Otte und Becker in der Schlussminute und direkt nach dem nächsten Bully das Tor von Maurice Becker markierten das Ende eines über 60 Minuten unterhaltsamen und spannenden Spieles.

Tore: 1:0 (1.) Becker (Verhorst, Kraft), 2:0 (38.) Klinke (Pfälzner, Zeitler), 3:0 (42.) Kraft (Becker), 3:1 (50.) Araujo- Güleryüz (Kuschel, Hoffmann), 4:1 (60.) Tambosi (Otte, Becker), 5:1 (60.) Becker (Klinke). Strafen: Iserlohn 14, Weißwasser 10.

Am Sonntagmorgen trafen beide Mannschaften am Seilersee erneut aufeinander und man merkte beiden Teams an, dass das kampfbetonte und kräftezehrende Spiel vom Vorabend seinen Tribut forderte. Trotzdem überzeugten die Blau-Weißen direkt in der zweiten Minute durch ein schön herausgespieltes Tor von Marvin Will, der den Puck im Slot passgenau auf die Kelle bekam. Dann zehn Minuten später das 2:0, ein schönes Abstaubertor von Jan Pfälzner, der die Scheibe geistesgegenwärtig in den Kasten schob, nachdem sie dem Lausitzer Schlussmann aus dem Handschuh gerutscht war. Nach dem 3:0 durch Lennart Stanschewski sah sich der Trainer aus Weißwasser gezwungen zu reagieren und wechselte den Torwart aus, aber auch das stoppte nicht den Spielfluss der Gastgeber. Abermals zahlte sich die gute Arbeit im Zweikampf aus und führte zum 4:0 durch Ted Zeitler nachdem Jonathan Klinke den Puck zurückerkämpft hatte und vor das Tor brachte. Erst eine doppelte Überzahl machte es möglich, dass ein Shutout für Michel Weidekamp vereitelt wurde.

Wenn es überhaupt etwas in diesem Spiel zu kritisieren gab dann, dass die Sauerländer im Zweikampf einen Tick zu offensiv waren, dabei aber trotzdem wenig auf das gegnerische Tor schossen. Wären die Füchse nicht so müde gewesen hätte das Ergebnis vielleicht anders ausgesehen. So aber fand Weißwasser kein probates Mittel gegen die konstant gute Leistung des Iserlohner Keepers. Am Ende trennte man sich mit sechs Punkten auf dem Iserlohner Konto mehr und darf gespannt sein auf weitere Begegnungen mit den Lausitzer Füchsen.

Trainer Klaus Schröder war zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft an diesem Wochenende. Er hob noch einmal die gute Torwartleistung hervor und ließ es sich nicht nehmen mit einem Augenzwinkern zu bemerken: „Das Team hat gezeigt, dass wir auch sonntags gut spielen und siegen kann.“

Tore: 1:0 (2.) Will (Tambosi, Pfälzner), 2:0 (12.) Pfälzner (Verhorst, Kraft), 3:0 (26.) Stanschewski (Klinke, Zeitler), 4:0 (30.) Zeitler (Klinke, Otte), 4:1 (36.) Heyter (Kunz, Hoffmann), 5:1 (45.) Stanschewski (Zeitler, Klinke), 6:1 (56.) Hoth (Otte, Klinke). Strafen: Iserlohn 18, Weißwasser 10.

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