Torreiches DNL-Derby

Rote Laterne in Füssen gelassenRote Laterne in Füssen gelassen
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Ein bittere, wenn auch verdiente 5:8-Heimniederlage kassierten die Starbulls Rosenheim in der Deutschen Nachwuchsliga (DNL) gegen den EV Landshut. Die Grün-Weißen agierten mit vier kompletten Blöcken, fanden aber nie richtig ins Spiel. Hinzu kamen viele Undiszipliniertheiten, die zu Strafzeiten führten, was die Niederbayern in Toren ummünzten. So konnten die Gäste im ersten Drittel u.a. drei Powerplaytreffer erzielen und eine beruhigende 5:1-Führung herausschießen. Das Rosenheimer Trainergespann Tom Schädler / Max Deisenberger war nach dem Spiel stinksauer: „Einige Jungs waren heute nur körperlich anwesend. Da hat es kaum ein Spieler verdient zur ersten Mannschaft nach Berlin nachzureisen. Aber vier Spieler müssen wir ja nach Berlin schicken.“

Im ersten Drittel spielte nur eine Mannschaft – und das war der EVL. In der sechsten Minute gingen sie in numerischer Überlegenheit (Marinus Kritzenberger saß gerade elf Sekunden auf der Strafbank) durch Stefan Daschner mit 1:0 in Führung. Zweieinhalb Minuten später markierte Daniel Möhle das 2:0 und Tom Schädler nahm eine Auszeit, die nur sehr kurz ihre Wirkung zeigte. In der zwölften Minute bediente nämlich Daniel Bucheli seinen Sturmpartner Thomas Weiszdorn, der im Nachstochern auf 1:2 verkürzte. Kurz darauf kamen die Starbulls in Überzahl, das sie allerdings nicht in Zählbares umwandeln konnten. In der 16. Minute war die Abwehr der Gastgeber alles andere als wach und Maximilian Forster schloss einen Konter zum 3:1 für Landshut ab. Kurz darauf überschlugen sich die Ereignisse: Ausgangspunkt war ein Ellenbogencheck von Philipp Quinlan gegen Daschner, der sich daraufhin fallen ließ, seinen Helm vom Kopf zerrte und sich auf die Bank schleppte. Hauptschiedsrichter Heffler verhängte zunächst eine zweiminütige Strafzeit gegen Quinlan, wollte bereits wieder zum Bully einwerfen lassen, ehe sich EVL-Trainer Ewald Steiger zu Wort meldete. Bei Daschner war plötzlich Blut „entdeckt“ worden und nach intensivem Gespräch zwischen Steiger und Heffler wurde die Strafzeit auf 5 Minuten + Spieldauerdisziplinarstrafe erhöht. Die Rosenheimer reklamierten zwar heftig, brachten sich dabei aber selbst aus der Konzentration. „Solche Unterzahlsituationen hatten wir auch schon gut überstanden“, meinte Max Deisenberger nach der Partie. Diesmal setzte es jedoch zwei Gegentore und die Niederbayern erhöhten in der 17. und 18. Minute durch Maximilian Hofbauer und Florian Müller auf 5:1.

Die ersten fünf Minuten nach Wiederbeginn mussten die Starbulls ebenfalls in Unterzahl verbringen. Gleich nach dem Eröffnungsbully kassierte Patrick Hager eine Strafzeit, in der 23. Minute musste Matthias Pilz nach einem Check gegen den Kopf an Daschner (für ihn war anschließend die Partie endgültig beendet) für 2+10 Minuten in die „Kühlbox“. Trotz guter Überzahlmöglichkeiten für die Landshuter verlief der Mittelabschnitt ziemlich ausgeglichen, Rosenheims Penalty-Killing funktionierte deutlich besser als im ersten Drittel und so blieb es nach 40 Minuten beim 1:5.

Sieben Tore bekamen die knapp 300 Zuschauer im Kathrein-Stadion im Schlussabschnitt zu sehen. Zunächst roch es nach einem schweren Debakel für die „Jungbullen“, denn in der 41. Minute gelang Hofbauer nach einer Einzelaktion das 1:6, in der 45. Minute markierte Michael Schwarzkogler sogar das 1:7 aus Sicht der Heimmannschaft. Die Grün-Weißen zeigten allerdings eine tolle Moral und kamen durch zwei Treffer vom stärksten Rosenheimer des Abends, Daniel Bucheli, bis zur 52. Minute auf 3:7 heran. Als eine Minute später Pilz im Powerplay auf 4:7 verkürzte, war die Begegnung auf der Kippe. Der fünfte Treffer blieb jedoch aus und so traf Gerrit Fauser in der 58. Minute zum 4:8. Die Starbulls kämpften aber weiter und Hager war es 33 Sekunden später vorbehalten den 5:8-Endstand zu fixieren.

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