Toller Kampf in Mannheim blieb unbelohntStarbulls Rosenheim

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„Wir haben zu leichte Gegentore kassiert“, so umschrieb SBR-Trainer Thomas Schädler die 4:7-Niederlage vom Samstag und ergänzte „die Offensive funktionierte gut, in der Defensive machten wir zu viele Fehler“. Angesichts des Personalnotstandes (es fehlten die Torhüter Timo Herden und Hannibal Weitzmann, die Verteidiger Max Schädler und Martin Lidl, sowie die Stürmer Marcel Weidler, Jordan Friesen und Timo Schirrmacher) darf man im Lager der Rosenheimer mit dem Saisonauftakt trotzdem zufrieden sein. Die Mannheimer gingen in der siebten Minute mit 1:0 in Führung und erhöhten in der 16. Minute auf 2:0. Doch die Starbulls schlugen nur wenige Sekunden später zurück und Tobias Flach erzielte den Anschlusstreffer. Mitte des zweiten Drittels schien nach einem Doppelschlag der Jungadler (innerhalb von 80 Sekunden trafen Dorian Säftel und Julian Napravnik) eine Vorentscheidung gefallen zu sein, aber die Grün-Weißen kamen erneut zurück und Christof Hradek verkürzte nach 36 Minuten auf 2:4. Und auch das frühe Gegentor 77 Sekunden nach Beginn des Schlussabschnitts schockte die Gäste nicht und so war es Manuel Edfelder, der in der 45. und 51. Minute zweimal einnetzte – 4:5. Die Freude über den Anschluss währte jedoch nur 75 Sekunden, dann traf Mannheim zum 6:4 und in Minute 57 schließlich zum 7:4-Endstand.

Am Sonntag mussten die Starbulls durch eine Ellbogenverletzung von Flach einen weiteren Ausfall hinnehmen und Schädler setzte Luca Herden als Stürmer ein. Dem torlosen ersten Drittel („das war wohl das beste Drittel, das wir seit langem gespielt haben“, meinte der Trainer) mit guten Chancen für Rosenheim, aber auch vielen guten Saves von Torwart Olafr Schmidt, folgte im Mittelabschnitt die Führung der Oberbayern. Im Powerplay traf Florian Gaschke auf Zuspiel von Tobias Thalhammer und Edfelder zum 1:0. Im letzten Drittel gelang Edfelder – wiederum in numerischer Überlegenheit – nach nur 46 Sekunden das 2:0 und die Starbulls waren der Sensation sehr nahe. Allerdings musste mit Christoph Gottwald ein weiterer Verteidiger verletzt passen und die Rosenheimer agierten in den letzten zwölf Minuten nur noch mit zwei Reihen, währen die Mannheimer das gesamte Wochenende in Bestbesetzung spielen konnten. Durch Treffer von Patrick Kurz (48. Minute/Überzahl), Marc Michaelis (56.) und noch einmal Kurz (58.) drehten die Jungadler die Partie in der Schlussphase noch zu ihren Gunsten.

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