Siegesserie endet in Mannheim

Rote Laterne in Füssen gelassenRote Laterne in Füssen gelassen
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Nach fünf Siegen in Folge endete für die Starbulls Rosenheim am Sonntag in der Deutschen Nachwuchsliga (DNL) eine Erfolgsserie. Diese 3:6-Niederlage beim amtierenden Deutschen Meister in Mannheim ist allerdings kein Beinbruch, zumal man am Samstag beim Schlusslicht SC Bietigheim einen souveränen 9:2-Sieg einfuhr und damit den vierten Rang in der DNL-Tabelle sicherte.

Das Wochenende begann für die Grün-Weißen mit einer Powerplay-Gala in Bietigheim. Sie erzielten sage und schreibe sechs Tore in numerischer Überlegenheit, wobei sich mit Jens Feuerfeil und Philipp Quinlan mit jeweils drei Treffern zwei weitere Stürmer (neben Anton Bernard und Martin Hinterstocker) in den Vordergrund spielten. Das erste Überzahlspiel in der achten Minute nutzten die Starbulls bereits zur Führung, als Benedikt Stenzel eine Vorlage von Feuerfeil verwertete. Nach dem 2:0 durch Patrick Schießl (17. Minute) verkürzten die Hausherren 59 Sekunden später im Powerplay durch Marvin Krüger. Im zweiten Drittel machten die Rosenheimer dann schon alles klar: In der 25. Minute traf Hinterstocker zum 3:1, in der 27. Minute verwandelte Quinlan einen Penalty, nachdem Hinterstocker bei einem Break in Unterzahl zu Fall gebracht wurde. Das 5:1 fiel in Minute 34 durch Quinlan im Powerplay. Im Schlussabschnitt folgten zunächst drei Überzahltore der Gäste durch Feuerfeil, Quinlan und noch einmal Feuerfeil, ehe den Schwaben durch Steffen Fink das 2:8 gelang. Den Schlusspunkt setzte Feuerfeil mit seinem dritten Treffer im letzten Drittel im doppelten Überzahlspiel.

„So nah waren wir in Mannheim noch nie dran“, meinte ein insgesamt zufriedener SBR-Trainer Tom Schädler. Seine Truppe ging nämlich in der zweiten Minute durch Quinlan in Front. Bemerkenswert dabei, dass neben Bernard Goalie Philipp Grubauer ein Assist verbuchen konnte. Zu diesem Zeitpunkt saßen zwei Jungadler auf der Strafbank. Lange ließ der Ausgleich jedoch nicht auf sich warten: Martin Brunner kassierte in der vierten Minute zwei Strafminuten und nur 21 Sekunden später markierte Jerome Flaake das 1:1. In der Folge kamen die Starbulls zu mehreren Überzahlminuten, die sie allerdings nicht nutzten. Stattdessen besorgte David Wolf in der elften Minute das 2:1 und Simon Kostner in Unterzahl (19.) das 3:1 für Heilbronn/Mannheim. Nach einem torlosen Mittelabschnitt verkürzte zwar Feuerfeil in der 50. Minute auf 2:3 aus Rosenheimer Sicht, doch in Minute 53 stellte Damian Martin nach einem Missverständnis zwischen Robert Schopf und Grubauer den alten Abstand wieder her. Die Schädler-Schützlinge gaben allerdings nicht auf und kamen nur 82 Sekunden später durch Quinlan auf 3:4 heran. Ein Wechselfehler im Überzahlspiel der Jungadler führte aber in der 58. Minute zum vorentscheidenden 5:3. Zu allem Überfluss landete ein Befreiungsschlag von Niko Senger zwei Minuten vor Schluss außerhalb des Eises und er kassierte zwei Strafminuten wegen Spielverzögerung, das die Gastgeber schließlich durch Patrick Geiger zum 6:3 ausnutzten.