Sieg und Niederlage des ESVK gegen AugsburgNächste Woche geht es nach Berlin
Am Samstag waren die Fuggerstädter zunächst zu Gast in der Sparkassen-Arena Kaufbeuren. Um 17.15 Uhr fiel der Puck vor 150 Zuschauern das erste Mal aufs Eis. Trainer Juha Nokelainen hatte seine Jungs auf das defensive Spiel des Augsburger EV eingestellt. Jedoch hatten seine Jungs die Kontergefahr nicht so ernst genommen, wie sich der Trainer erhofft hatte. So musste Schlussmann Bastian Kucis bereits nach drei Minuten den ersten Augsburger Alleingang souverän halten. Diesen Weckruf verstanden die Kaufbeurer und marschierten nun in Richtung gegnerisches Tor. Michael Fichtl eroberte im Angriffsdrittel die Scheibe und Thomas Heger erlöste die Zuschauer nach 14 Minuten mit dem ersten Tor. Zwei Minuten vor Ende des Drittels ließ die Konsequenz im Abwehrverhalten etwas nach und so tauchte Gästestürmer Mikulic völlig frei vor dem Tor auf und versenkte die Scheibe. Im zweiten Drittel musste erst eine doppelte Überzahl für Kaufbeuren her, damit Markus Lillich in der zehnten Minute per Direktabnahme von der blauen Linie seine Mannschaft wieder in Führung brachte. Im letzten Drittel konnte sich Tim Wohlgemuth vor dem gegnerischen Tor lösen und schoß dem Gästetorhüter die Trinkflasche vom Tor. Den Schlusspunkt setzte erneut Thomas Heger mit seinem zweiten Tor zum 4:1-Endstand.
Am Sonntag reiste der ESV Kaufbeuren dann zum Rückspiel ins Curt-Frenzel-Stadion Augsburg. Dieses Mal ging wieder die Heimmannschaft mit 1:0 in Führung. Mit der Pausensirene zog der AEV noch eine Strafzeit, die Simon Weingärtner 40 Sekunden nach Wiederbeginn zum Ausgleich nutzte. Anschließend wurde es kurios. Zunächst traf Simon Weingärtner in Unterzahl, bevor Augsburg zwei Minuten später ebenfalls in Unterzahl ausgleichen konnte. Im letzten Drittel erzielte die erste Reihe des AEV nach angezeigter Strafe für Kaufbeuren den 3:2-Führungstreffer. Zehn Minuten vor Ende der Partie machte Augsburg mit seinem vierten Treffer zum 4:2-Endstand alles klar. Anders als am Vortag ging das Ergebnis wohl so in Ordnung. Kaufbeuren kam nicht in die Zweikämpfe und ein Torwart ist nicht genug für eine funktionierende Defensivarbeit.
Kommendes Wochenende tritt Juha Nokelainen mit seinen Jungs den Weg nach Berlin an. Um gegen diese Mannschaft bestehen zu können, bedarf es einer deutlichen Leistungssteigerung. Die Spiele starten am Samstag, 24. September, um 16 Uhr und Sonntag, 25. Septemer, um 10 Uhr im Wellblechpalast Berlin.