Schwarzes Wochenende für den KEV

Schwarzes Wochenende für den KEVSchwarzes Wochenende für den KEV
Lesedauer: ca. 1 Minute

Ein schwarzes Wochenende erlebte das DNL-Team des Krefelder EV, das gegen den EV Landshut mit 5:6 (1:2, 3:3, 1:1) und 2:3 (0:1, 1:2, 1:0) das Nachsehen hatte. Schon vor dem ersten Bully am Samstag waren Sorgenfalten auf der Krefelder Bank aufgekommen. Das Trainergespann Ralf Hoja und Uwe Schaub musste auf insgesamt sieben Spieler wegen Verletzung bzw. Grippe verzichten. Am schlimmsten traf es die Defensiv-Abteilung, in der alleine vier etatmäßige Abwehrspieler fehlten. Gerade die Schwächung in der Abwehr machte sich in beiden Spielen gegen die Gäste aus Bayern bemerkbar. „Wir mussten hier auch unsere jungen Spieler bringen. Denen kann ich allerdings keinen Vorwurf machen“, sagte Hoja nach der Partie. Das Spielverhalten der Krefelder Spieler wirkte einfach zu undiszipliniert, was auch manche Strafe nach sich zog. Die daraus resultierende Überzahl-Situation wusste Landshut dann bestens zu nutzen, um zum Torerfolg zu kommen. Auch im Sturm lief es nicht so, wie es sich die Krefelder Trainer vorgestellt hatten. Statt über einfache Spielzüge den Schuss auf das Tor zu versuchen, wollten die KEV-Spieler den Puck quasi ins Tor tragen. Allerdings kam im zweiten Spiel auch viel Pech hinzu. Zum einen gab Schiedsrichter Marc Müller einen Treffer nicht wegen Torverschiebens, zum anderen rettete mehrmals der Pfosten den Landshuter Torhüter.