Rosenheimer DNL-Team mit sechs Punkten

Rote Laterne in Füssen gelassenRote Laterne in Füssen gelassen
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Die DNL-Mannschaft der Starbulls Rosenheim holte am vergangenen Wochenende zwei Siege und hat nun nach sechs Spielen 13 von 18 möglichen Punkten auf dem Konto. Sie bezwangen den Iserlohner EC mit 5:2 und den Krefelder EV mit 7:4, womit beide Gegner aus Nordrhein-Westfalen weiterhin ohne Punkt am Tabellenende stehen.

In der Partie am Samstag gegen Iserlohn taten sich die Grün-Weißen lange Zeit sehr schwer. Dabei war der Aufsteiger alles andere als stark, aber der Kader der Starbulls dezimierte sich im Laufe des Spiels. Neben den schon länger verletzten Raphael Bernegger und Raphael Walz verletzte sich Sebastian Kleinschwärzer im Training, zudem fehlte der grippekranke Verteidiger Dennis Schütt. In der 14. Minute kassierte dann Maximilian Röllig eine Spieldauerdisziplinarstrafe, kurz vor Ende des ersten Drittels musste auch Maximilian Merz verletzt aufgeben. Während der Strafzeit gegen Röllig gingen die Gäste durch Marcel Kahle in Führung, Johannes Kroner glich in der 19. Minute nach einem Alleingang aus. Auch im Mittelabschnitt fanden die Rosenheimer lange Zeit kein probates Mittel gegen den defensiv eingestellten Gegner. Erst in der 29. Minute brachte Tobias Kofler seine Farben mit 2:1 in Front.

In der Folge wurde Marius Möchel irregulär gestoppt und lag samt Puck und gegnerischen Keeper im Tor. Der mit zunehmender Spieldauer immer kleinlicher pfeifende Schiedsrichter entschied nach längerer Diskussion mit seinen Linesmen zurecht auf Penalty, den Kofler jedoch nicht nutzen konnte. Dafür klappte es in Minute 36, als Bronislaw Tomaschewski und Möchel allein auf IEC-Torhüter Marvin Nickel zuliefen – Tomaschewski spielte einen Meter vor dem Torraum zu Möchel, der das 3:1 markierte. Eine Minute später kamen die Starbulls zu einem Powerplay, das sie nach acht Sekunden durch Kofler (die Vorlagen lieferten Fabian Zick und Marius Fürbeck) mit dem 4:1 beendeten. Kurz darauf scheiterten noch Anton Pertl (am Pfosten) und Zick (an Nickel). Das letzte Drittel war geprägt von vielen Strafzeiten. In Minute 46 führte ein Abstimmungsfehler der Rosenheimer Hintermannschaft bei Iserlohner Überzahl zum zweiten Treffer der Sauerländer. In der 58. Minute kehrte Zick gerade von der Strafbank (auf der Patrick Schießl noch saß) zurück, setzte sich in der neutralen Zone gegen zwei Gegenspieler durch und schloss das Break zum 5:2-Endstand ab.

Im Match am Sonntag Vormittag konnten die Schädler-Schützlinge nur noch mit drei Blöcken antreten und gingen durch ein Powerplaytor von Dominik Unverzagt in Führung. Nach dem Ausgleich in der elften Minute (bei Krefelder Überzahl), antworteten die Gastgeber nur 87 Sekunden später, als Zick bei einer 2-1-Situation den Puck zu Möchel schob, der das 2:1 erzielte. Ähnliches Bild im zweiten Abschnitt: In der 32. Minute traf der KEV zum 2:2, eine Minute später war nach Vorarbeit von Zick wiederum Möchel zur Stelle. Und 21 Sekunden vor der zweiten Pausensirene erhöhte Möchel auf 4:2. Im Schlussdrittel ging zunächst die Möchel-Show weiter, denn der Stürmer markierte in der 47. Minute in Unterzahl seinen vierten Treffer des Tages. In der Folge machten die Starbulls weiter Druck und zogen bis zur 52. Minute durch Tore von Kofler und Pertl auf 7:2 davon. Die beiden Krefelder Tore (52. und 60. Minute) ärgerten zwar Trainer Schädler maßlos, das erste 6-Punkte-Wochenende war dennoch perfekt.

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