Reform im Nachwuchs-SpielbetriebNeuausrichtung von DNL und Schüler-Bundesliga

Die Jungadler Mannheim sind der Meister der DNL. (Foto:Foto: Eisbären Juniors/ Alexandra Bohn)Die Jungadler Mannheim sind der Meister der DNL. (Foto:Foto: Eisbären Juniors/ Alexandra Bohn)
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Die Deutsche Nachwuchsliga wird sich künftig nicht mehr nur aus den zwölf bestehenden Mannschaften zusammensetzten, sondern durch die Teams aus Iserlohn, Dresden, Ingolstadt und Schwenningen erweitert. Die 16 Mannschaften werden nach sportlicher Leistung in zwei Gruppen (rote Gruppe und blaue Gruppe) zu je acht Teams aufgeteilt. In der roten Gruppe stehen Mannheim, Köln, Berlin und Bad Tölz sowie in der  blauen Gruppe die vier Liganeulinge bereits fest. Die Teams der Plätze 5 bis 12 der Saison 2015/16 spielen zu Beginn der neuen Saison eine Qualifikationsrunde anhand derer die restlichen vier Plätze in der roten und der blauen Gruppe ermittelt werden. Der DNL-Meister wird am Saisonende, wie aus der Vergangenheit bekannt, durch Play-off-Runden ermittelt.

In der DNL2 Süd werden neben den bestehenden Mannschaften Ravensburg, Deggendorf und Heilbronn in den Spielbetrieb aufgenommen. Der DNL2-Spielbetrieb erfolgt analog der abgelaufenen Saison 2015/16 in den beiden Staffeln Nord und Süd, die am Saisonende mittels Play-offs ihren jeweiligen Meister ermitteln. Die beiden Meister bestreiten dann das Endspiel um die deutsche Meisterschaft der DNL2.

Ravensburg, München und Nürnberg werden in der kommenden Saison als „Neulinge“ auch am Spielbetrieb der Schüler-Bundesliga teilnehmen. Die Mannschaften werden im Norden und im Süden analog zur vergangenen Saison 2015/16 in jeweils zwei Leistungsklassen eingeteilt. Nach einer regionalen Evaluierungsrunde folgt eine bundesweite Meisterrunde. Die altbekannte Schüler-Meisterschaft im Turnierformat wird es in der kommenden Saison so nicht mehr geben, denn auch in der Schüler-Bundesliga wird der Meister nach Ende der Hauptrunde von den Plätzen 1 bis 4 via Play-offs ermittelt.

Ernst Höfner, Cheftrainer Talent- und Vereinsbetreuung: „Wir knüpfen auch im Spielbetrieb der Nachwuchsmannschaften an unsere Vision an und werden in der kommenden Saison 2016/17 den Spielbetrieb der DNL und Schüler-Bundesliga in Anlehnung an das Konzept Powerplay 26 neuausrichten. Ziel ist es, die Qualität des Spielbetriebs zu steigern und somit Leistungssportstandorte zu entwickeln.“